Foto: MrWalkr · CC BY-SA 4.0
Bauzeit1968–1973
MotorV12
Leistung352 PS
Höchsttempo280 km/h
Stückzahl1284
Der Ferrari 365 GTB/4 wurde 1968 am Pariser Salon als Nachfolger des 275 GTB/4 vorgestellt. Den Namen «Daytona» gab nicht Ferrari selbst, sondern die Presse, in Erinnerung an den Dreifachsieg der Marke beim 24-Stunden-Rennen von Daytona im Februar 1967. Anders als der neue, mittelmotorige Lamborghini Miura blieb der Daytona ein klassischer Frontmotor-Wagen mit Hinterradantrieb. Sein V12 mit 4390 cm³ leistete 352 PS und erreichte 280 km/h. Neben dem Coupé gab es die offene Version 365 GTS/4; insgesamt entstanden 1284 Fahrzeuge.
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
Wissenswert
- Ferrari selbst nennt den 365 GTB/4 nur selten «Daytona» und bezeichnet den Namen als inoffiziell; er stammt von den Medien.
- In der Fernsehserie Miami Vice fuhr eine Hauptfigur zeitweise die Kopie eines GTS/4.
- Nach den Clubhistorikern entstanden insgesamt 1406 Daytona, darunter 156 britische Rechtslenker-Coupés, 122 Werks-Spyder (7 mit Rechtslenkung) und 15 Wettbewerbswagen.
- Viele Berlinettas wurden später von Werkstätten zu Spydern umgebaut, oft des höheren Wertes wegen; der Preisunterschied blieb aber bestehen.
Mehr erfahrenTechnik · Design · Im Rennsport
Technik
Der Tipo 251 entstand aus dem Colombo-V12 mit 60° Zylinderwinkel des 275 GTB/4. Bei 81 x 71 mm Bohrung und Hub ergaben sich 365 cm³ pro Zylinder. Sechs Doppelvergaser Weber 40 DCN/20 fütterten den Motor, alternativ gab es 40-mm-Solex-Vergaser. Mit einer Verdichtung von 9,3:1 leistete er 259 kW bei 7500/min und 44 kgm Drehmoment bei 5500/min; von 0 auf 60 mph ging es in 5,4 Sekunden. Das Fünfganggetriebe sass als Transaxle hinten, die Einzelradaufhängung nutzte Querlenker und Schraubenfedern. Die US-Version hatte nur 8,8:1 Verdichtung und einen grossen mittleren Schalldämpfer.
Design
Leonardo Fioravanti von Pininfarina, der zuvor schon den Dino gezeichnet hatte, entwarf den 365 GTB/4. Seine Linie markierte den Wechsel von Ferraris traditionell runden Formen zu einem moderneren, scharfkantigen Look. Frühe Daytona hatten feste Scheinwerfer hinter einer Abdeckung aus Acrylglas; eine neue US-Sicherheitsvorschrift, die Scheinwerfer hinter Abdeckungen verbot, führte 1971 zu den ausfahrbaren Doppelscheinwerfern. Alle Karosserien ausser dem ersten Pininfarina-Prototyp baute Scaglietti.
Im Rennsport
Neben den Strassenwagen gab es die Wettbewerbsversion 365 GTB/4 Competizione. Insgesamt gab es 15 Wettbewerbswagen in drei Serien, alle mit modifizierter Leichtbau-Karosserie und in unterschiedlich stark getunten Motorversionen. Bis auf den ersten Pininfarina-Prototyp stammten alle Karosserien von Scaglietti. Erfolgreich war die Competizione von 1971 bis 1981 bei internationalen Langstreckenrennen.
Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
Häufige Fragen zum Ferrari 365 GTB/4 «Daytona»
Wann wurde der Ferrari 365 GTB/4 «Daytona» gebaut?
Der Ferrari 365 GTB/4 «Daytona» wurde von 1968 bis 1973 gebaut.
Wie viel PS hat der Ferrari 365 GTB/4 «Daytona»?
Leistung des Ferrari 365 GTB/4 «Daytona»: 352 PS bei 7500 /min.
Welchen Motor hat der Ferrari 365 GTB/4 «Daytona»?
Motor des Ferrari 365 GTB/4 «Daytona»: 4,4 l (4390 cm³) Tipo 251 Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.
Wie schnell ist der Ferrari 365 GTB/4 «Daytona»?
Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 365 GTB/4 «Daytona»: 280 km/h.
Wie schnell beschleunigt der Ferrari 365 GTB/4 «Daytona» von 0 auf 100 km/h?
Der Ferrari 365 GTB/4 «Daytona» beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 6,1 s.
Wie viele Ferrari 365 GTB/4 «Daytona» wurden gebaut?
Vom Ferrari 365 GTB/4 «Daytona» wurden 1284 Exemplare gebaut.
Wer hat den Ferrari 365 GTB/4 «Daytona» entworfen?
Design des Ferrari 365 GTB/4 «Daytona»: Leonardo Fioravanti bei Pininfarina.
Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 365 GTB/4 «Daytona»?
Vorgänger: GTB/4: Ferrari 275 GTB/4; GTS/4: Ferrari 365 GTS. Nachfolger: GTB/4: Ferrari 365 GT4 BB ….
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