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Ferrari 312 T4

Ferrari 312 T4 (1979)

Foto: Martin Lee from London, UK · CC BY-SA 2.0

Debüt1979
Motor12 Zyl. 180°
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Der 312 T4 wurde 1979 beim Grossen Preis von Südafrika vorgestellt und basierte eng auf dem 312 T3. Forghieri wollte Lotus mit einem Bodeneffekt-Auto folgen, doch der breite Flachmotor liess das Monocoque nicht so schmal werden wie nötig; deshalb blieb der T4 eher ein Wing Car wie der Lotus 78. Er war äusserst zuverlässig und gewann 1979 sechs Rennen, je drei durch Villeneuve und Scheckter. So holte Ferrari den vierten Konstrukteurstitel innert fünf Saisons, und Scheckter wurde Weltmeister.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der T4 schied in der Saison nur ein einziges Mal aus mechanischen Gründen aus – er war äusserst zuverlässig.
  • Jody Scheckter bekam den T4, mit dem er Weltmeister wurde, nachdem der 312 T5 1980 in Argentinien debütiert hatte.
  • Scheckter fuhr ihn 2010 beim Grossen Preis von Bahrain zum 60-Jahr-Jubiläum der Formel 1 und 2019 in Monza zum vierzigsten Jahrestag seines Titels; 2024 verkaufte er ihn bei einer Auktion.
  • Mit dabei waren in Bahrain alle lebenden Weltmeister ausser Nelson Piquet und Kimi Räikkönen.
Mehr erfahrenBodeneffekt ohne Bodeneffekt-Chassis · Erfolg und Nachleben

Bodeneffekt ohne Bodeneffekt-Chassis

1979 hatte die Aerodynamik grosse Fortschritte gemacht, und Forghieri erkannte, dass er Lotus folgen und ein Bodeneffekt-Auto bauen musste. Weil die T-Reihe nie dafür konzipiert war, schränkte ihre Herkunft den aerodynamischen Entwurf ein. Das Monocoque wurde so schmal wie möglich ausgelegt, doch der Flachzwölfzylinder ragte teilweise in den Bereich, wo die ansteigende Unterseite hingehört hätte. Deshalb blieb der T4 ein Wing Car ähnlich dem Lotus 78.

Erfolg und Nachleben

Mit sechs Siegen im Jahr 1979, je drei von Villeneuve und Scheckter, und mehreren soliden Platzierungen holte Ferrari den vierten Konstrukteurstitel in fünf Saisons; für Scheckter blieb es der einzige Fahrertitel. Sein Meisterauto behielt er und fuhr es später bei besonderen Anlässen wieder, bevor er es versteigern liess.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

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