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Ferrari 250 GT Coupé Speciale

Ferrari 250 GT Coupé Speciale (1956)

Foto: Mr.choppers · CC BY-SA 3.0

Bauzeit1956
MotorV12
Leistung240 PS
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1956 baute Pinin Farina eine Sonderserie von nur vier Coupés für wohlhabende Kunden, auf einem eigenen Chassis vom Typ 513. Die Karosserie im Stil des 410 Superamerica wirkt muskulöser als bei den Schwestermodellen, der Radstand ist jedoch 200 mm kürzer. Unter der Haube arbeitete ein Colombo-V12 vom Typ 128 mit 240 PS. Als Spezialanfertigungen hatten die Wagen Besonderheiten wie eigene Instrumente, ein teleskopisch verstellbares Lenkrad oder zwei Tanks mit zwei Einfüllstutzen. Einer davon stand 1956 am Genfer Autosalon.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der letzte der vier Wagen, in hellem Celeste-Blau lackiert, wurde neu an König Mohammed V. von Marokko geliefert.
  • Der zweite Wagen ging an Emmanuele Nasi aus der Agnelli-Familie, der als Direktor bei Fiat arbeitete.
  • Nur der dritte Wagen (0467GT) hatte seitliche Lüftungsschlitze an den Kotflügeln, wie sie der 410 Superamerica trug.
  • Wegen der grossen Ähnlichkeit mit dem 410 Superamerica nennen manche Quellen für den Genfer Salon 1956 stattdessen jenes Modell.
Mehr erfahrenEntstehung · Technik · Die vier Wagen

Entstehung

Das gewöhnliche 250 GT Coupé entstand im Unterauftrag bei Boano. Einige Chassis schickte Ferrari jedoch zu Pinin Farina, wo individuelle Aufbauten entstanden. Vier davon erhielten einen Stil nach Art des 410 Superamerica, der kräftiger wirkte als bei den Schwestermodellen. Wie schon beim Europa GT wurde der Abstand zwischen Vorderradausschnitt und A-Säule verkürzt und die Linie sonst übernommen. In Genf 1956 stand ein Speciale neben dem ersten Prototyp des Boano-Coupés.

Technik

Die Speciale sass auf einem eigenen Chassis mit der Typbezeichnung 513, die es in der Reihe nur hier gab. Das Fahrwerk entsprach fast dem der Boano-Coupés: vorn Schraubenfedern, hinten parallele Längslenker mit halbelliptischen Blattfedern. Ein manuelles Viergang-Getriebe und hydraulische Trommelbremsen an allen vier Rädern waren bei allen Coupés dieser Zeit serienmässig. Den Antrieb übernahm ein Colombo-V12 vom Typ 128 mit 240 PS.

Die vier Wagen

Der erste Wagen, 0463GT, war im April 1956 fertig und ging im Juli an John von Neumann, den Ferrari-Händler für Kalifornien. Der zweite, 0465GT, wurde an Emmanuele Nasi verkauft, Mitglied der Agnelli-Familie und Fiat-Direktor. Wagen 0467GT hatte als einziger seitliche Lüftungsschlitze an den Kotflügeln; sein erster Besitzer war Fernando Galvao aus Lissabon. Der letzte, 0469GT in hellem Celeste-Blau, ging neu an König Mohammed V. von Marokko.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 GT Coupé Speciale

Wann wurde der Ferrari 250 GT Coupé Speciale gebaut?

Der Ferrari 250 GT Coupé Speciale entstand 1956.

Wie viel PS hat der Ferrari 250 GT Coupé Speciale?

Leistung des Ferrari 250 GT Coupé Speciale: 240 PS.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 GT Coupé Speciale?

Motor des Ferrari 250 GT Coupé Speciale: 3,0 l (2953 cm³) Tipo 128 Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.

Wer hat den Ferrari 250 GT Coupé Speciale entworfen?

Design des Ferrari 250 GT Coupé Speciale: Carrozzeria Pinin Farina.

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