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Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina

Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina (1958–1960)

Foto: Rex Gray from Southern California · CC BY 2.0

Bauzeit1958–1960
MotorV12
Leistung240 PS
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Das Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina, gebaut von 1958 bis 1960, war das erste Ferrari-Modell in Halbserie und mit 353 Stück zugleich das bis dahin meistgebaute. Es bekam eine völlig neue Karosserie, während die Technik fast unverändert blieb. Pinin Farina hatte dafür in Grugliasco bei Turin ein neues Werk errichtet; weil die Fertigung vom Handwerk zur halbindustriellen Produktion wechselte, wurde die Form bewusst einfacher gehalten. Einige Prototypen trugen noch eine Panorama-Heckscheibe, die Serie erhielt eine normale. Mit diesem Modell wurde Ferrari zum Serienhersteller.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Das erste Coupé mit Scheibenbremsen ab Werk war Chassis 1499GT, Ende 1959 fertiggestellt.
  • Das einzige Coupé Speciale, 1187GT, stand auf dem Genfer Salon 1959; sein Besitzer war Emanuele Nasi aus der Agnelli-Familie.
  • Die neue Form wurde zuerst heimlich bei einem Concours d'Elegance in Antibes gezeigt, bevor sie im Juni 1958 der Presse und im Oktober in Paris präsentiert wurde.
  • Chassis 0853GT von 1958 erhielt als Fünf-Fenster-Coupé eine steil geneigte Heckscheibe; erster Besitzer war Prinz Bertil von Schweden, Herzog von Halland.
Mehr erfahrenDesign · Prototypen und Einzelstücke · Der Weg zum Serienhersteller

Design

Die Front war lang und flach mit breitem Kühlergrill, eine deutliche Abkehr vom «Eierkisten»-Stil des Europa GT. Weil die Haube niedriger lag, standen die Scheinwerfer deutlicher hervor. Die Flanken blieben glatt und ruhig, das Fastback der Vorgänger wich einem Stufenheck. Auf Zierrat verzichtete man, und die Proportionen wurden ausdrücklich gelobt. Die ersten Prototypen hatten noch eine Panorama-Heckscheibe und nur sehr leicht angehobene Kotflügel.

Prototypen und Einzelstücke

Chassis 0797GT, 1957 fertig, war der erste Prototyp und trug seitliche Lüftungen sowie eine Panorama-Heckscheibe. Der zweite, 0841GT, hatte ebenfalls eine Panorama-Scheibe und waagrechte Rückleuchten, wie das Serienmodell sie auf den Heckflossen tragen würde. Unter den Einzelstücken fällt 1751GT von 1960 auf, mit abgedeckten Scheinwerfern wie bei einem Rennwagen, Lüftungsschlitzen an den Kotflügeln und kleinen Halbstossstangen.

Der Weg zum Serienhersteller

Die Fertigung von Strassenwagen begann bei Ferrari langsam: Vom 250 Europa (1953) und vom 250 Europa GT (1954) entstanden je weniger als 100 Exemplare. Der 250 GT von Boano und Ellena brachte ab 1955 erstmals niedrige dreistellige Stückzahlen. Pinin Farina arbeitete seit 1952 mit Ferrari zusammen, doch bis dahin waren nur kleine Aufträge angefallen. Mit dem Coupé von 1958 wurde Ferrari zum «echten Serienhersteller».

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina

Wann wurde der Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina gebaut?

Der Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina wurde von 1958 bis 1960 gebaut.

Wie viel PS hat der Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina?

Leistung des Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina: 240 PS.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina?

Motor des Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina: 3,0 l (2953 cm³) Tipo 128 Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.

Wer hat den Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina entworfen?

Design des Ferrari 250 GT Coupé Pinin Farina: Carrozzeria Pinin Farina.

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