Der F430 GTC ist die Rennversion des F430 für die internationale GT2-Klasse und wird seit 2006 von Ferrari Corse Clienti zusammen mit Michelotto Engineering gebaut. Um das Reglement optimal zu nutzen, wurde der 4,3-Liter-V8 auf 4,0 Liter verkleinert; das spart Mindestgewicht und ergibt ein besseres Leistungsgewicht bei etwa 445 PS. Der GTC gewann die Klassenmeisterschaften in der ALMS und der FIA GT und siegte in seiner Klasse unter anderem 2008 und 2009 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Er war die am weitesten entwickelte Rennversion des F430.
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
Mehr erfahrenReglement und Motor · Einsatz · Entwicklung
Reglement und Motor
In der FIA-GT2-Meisterschaft müssen die Autos ein bestimmtes Mindestgewicht einhalten, und ein Luftbegrenzer richtet sich nach dem Hubraum. Um die Leistungen anzugleichen, verkleinerte Ferrari den 4,3-Liter-V8 auf 4,0 Liter und trat damit in der Klasse von 3,8 bis 4,0 Liter an, in der 1100 kg Mindestgewicht gelten. Der Motor leistet etwas weniger, 445 PS, das bessere Leistungsgewicht überwiegt aber.
Einsatz
Der F430 GTC fuhr in der American Le Mans Series, der Le Mans Series und der FIA-GT-Meisterschaft und tritt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans an. Die Wagen gewannen die Klassenmeisterschaften in der ALMS und der FIA GT. Er war die schnellste und am weitesten entwickelte Rennversion des F430.
Entwicklung
Michelotto überarbeitete das Fahrzeug zunächst, die Karosserie wurde aerodynamisch nach dem FIA-GT2-Reglement angepasst und der Motor für den Rennbetrieb weiterentwickelt. Erste Testfahrten gab es im Oktober 2005, im folgenden Jahr wurden erste Varianten für 420'000 Euro angeboten. Michelotto entwickelte das Fahrzeug weiter und bot es 2007 als Evolutionsmodell unter dem Namen 430 GTC an.
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