Foto: Alexandre Prévot from Nancy, France · CC BY-SA 2.0
Der F430 löste den erfolgreichen 360 ab und wurde 2004 in Paris vorgestellt. Pininfarina und Frank Stephenson überarbeiteten die Form für bessere Aerodynamik, am Heck tauchen Rückleuchten und Lüftungsschlitze des Enzo wieder auf. Der V8 leistet 490 PS. Als erster Serien-Ferrari bekam er ein elektronisch gesteuertes Differential, das «E-Diff», und am Lenkrad sitzt der «Manettino»-Schalter für die Fahrwerksabstimmung. Bis zum 458 war er der günstigste Ferrari.
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
Wissenswert
- Der neue V8 der F136-Familie beendete eine rund fünfzig Jahre alte Entwicklungslinie, die auf das Dino-Rennprogramm zurückging.
- Trotz 20 Prozent mehr Hubraum wuchs das Motorgewicht nur um 4 kg.
- Das Manettino bietet fünf Einstellungen, die ESC, «Skyhook»-Fahrwerk, Getriebe, Gasannahme und E-Diff verändern.
- In den USA bekam Ferrari eine Ausnahme von den Airbag-Vorschriften, damit der Wagen weiter verkauft werden durfte.
Mehr erfahrenDesign · Motor · Elektronik und Bremsen · Markt und Reifen
Design
Pininfarina zeichnete die Karosserie zusammen mit Frank Stephenson, dem Direktor für Concept Design bei Ferrari-Maserati. Der Luftwiderstandsbeiwert blieb gleich, der Abtrieb stieg aber stark. Chassis, Dachlinie, Türen und Scheiben stammen vom 360, trotzdem sieht der F430 deutlich anders aus. Hinten sitzen die Rückleuchten und Lüftungsschlitze des Enzo, im Aussenspiegel auf der Fahrerseite im Testarossa-Stil ist der Name des Wagens eingeprägt.
Motor
Der 4308-cm³-V8 gehört zur Familie F136. Er leistet 490 PS bei 8500/min und 465 Nm bei 5250/min, davon liegen 80 Prozent unter 3500/min an. Pleuel, Kolben und Kurbelwelle sind neu, Zylinderkopf mit vier Ventilen und Ansaugtrichter stammen direkt aus Formel-1-Motoren. Der Motor ist trotz des grösseren Hubraums kompakter verpackt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt über 196 mph.
Elektronik und Bremsen
Das E-Diff ist ein computergesteuertes Sperrdifferential, das das Drehmoment nach Lenkwinkel und Querbeschleunigung verteilt. Das Manettino am Lenkrad erinnert an das «Terrain Response» von Land Rover. Die Bremsen entstanden mit Brembo und Bosch, neu ist eine Eisenlegierung mit Molybdän für bessere Hitzeabfuhr. Optional gab es Keramikbremsen, die laut Ferrari auch nach 300 bis 360 Runden auf der Teststrecke nicht nachliessen.
Markt und Reifen
Der F430 wurde auf dem Pariser Salon 2004 enthüllt und war bis zur Vorstellung des 458 der günstigste Ferrari. Er folgte auf den 360, das bis dahin meistverkaufte Ferrari-Modell. Schätzungsweise 16'750 Stück entstanden seit 2005. Angeboten wurden exklusive Goodyear-Reifen vom Typ Eagle F1 GSD3 EMT mit V-förmigem Profil, Notlaufeigenschaften und OneTRED-Technik.
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Häufige Fragen zum Ferrari F430
Wann wurde der Ferrari F430 gebaut?
Der Ferrari F430 wurde von 2004 bis 2009 gebaut.
Wie viel PS hat der Ferrari F430?
Leistung des Ferrari F430: F430 & Spider: 490 PS.
Welchen Motor hat der Ferrari F430?
Motor des Ferrari F430: 4,3 l Ferrari F136 E V8. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.
Wie viele Ferrari F430 wurden gebaut?
Stückzahl des Ferrari F430: ca. 16750.
Wer hat den Ferrari F430 entworfen?
Design des Ferrari F430: Frank Stephenson in Zusammenarbeit mit Pininfarina.
Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari F430?
Vorgänger: Ferrari 360. Nachfolger: Ferrari 458.
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