Foto: Axion23 · CC BY 2.0
Bauzeit2002–2004
MotorV12
Leistung660 PS
Höchsttempo350 km/h
Stückzahl400
Der Enzo trägt den Namen des Firmengründers und wurde von Ken Okuyama bei Pininfarina gezeichnet. Er nutzt Formel-1-Technik wie die Karbonkarosserie, ein automatisiertes Schaltgetriebe und Keramik-Bremsscheiben, dazu eine aktive Aerodynamik, die in der Formel 1 nicht erlaubt ist. Der 6,0-Liter-V12 leistet 660 PS. Das 400. Auto ging 2004 an den Vatikan und brachte später bei einer Auktion 1,1 Millionen US-Dollar. Vorgänger war der F50, Nachfolger der LaFerrari.
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
Wissenswert
- Der Enzo erzeugt 343 kg Abtrieb bei 200 km/h und 775 kg bei 300 km/h; bei Höchsttempo sinkt er wieder auf 585 kg.
- Drei Entwicklungsträger namens M1, M2 und M3 trugen Karosserien des 348; der dritte wurde 2005 für 195'500 Euro versteigert.
- Ferrari lud zuerst nur bestehende Kunden ein, die zuvor einen F40 oder F50 gekauft hatten.
- Die Räder sitzen an einer einzigen Zentralmutter, und LEDs im Lenkrad zeigen dem Fahrer den Schaltpunkt.
Mehr erfahrenEntstehung und Preis · Technik · Fahrwerk und Aerodynamik · Verwandte Modelle
Entstehung und Preis
Ken Okuyama, damals Chefdesigner von Pininfarina, zeichnete den Enzo, der auf dem Pariser Salon 2002 angekündigt wurde. Intern hiess das Projekt Ferrari FX, und man glaubte zunächst, der Wagen werde nach F40 und F50 als F60 erscheinen. Den Namen des Firmengründers erhielt er erst später als Hommage. Der Grundpreis lag bei etwa 662'000 Euro, mit Zubehör bei etwa 700'000. Kaufen durften ihn nur ausgewählte Kunden mit langer Beziehung zu Ferrari.
Technik
Der längs eingebaute F140-B-V12 ist ein Saugmotor mit 65 Grad Zylinderwinkel, vier Ventilen pro Zylinder, variabler Ventilsteuerung und Bosch Motronic ME7. Er hat 5998,80 cm³ Hubraum, leistet 660 PS bei 7800/min und 657 Nm bei 5500/min; die Drehzahlgrenze liegt bei 8200. Das F1-Getriebe von Graziano Trasmissioni schaltet in 150 Millisekunden, galt aber als Konstruktion der ersten Generation und wurde für abruptes Schalten kritisiert.
Fahrwerk und Aerodynamik
Die Radaufhängung arbeitet vierfach einzeln mit Pushrod-Federbeinen, die sich vom Cockpit aus verstellen lassen, dazu kommen Stabilisatoren vorn und hinten. Es gibt 19-Zoll-Räder mit Brembo-Bremsscheiben von 15 Zoll und Bridgestone-Reifen vom Typ Potenza Scuderia RE050A. Abtrieb entsteht durch Klappen am Unterboden vorn, einen kleinen verstellbaren Heckspoiler und den Heckdiffusor, die zusammenarbeiten.
Verwandte Modelle
Den Motor nutzte auch der Maserati MC12, dort mit 465 kW (632 PS). Vom Enzo stammt die Rennversion FXX, deren Motor 588 kW (799 PS) leistete, in der Evolutions-Version sogar 632 kW (859 PS). Als Konkurrenten nennt die Quelle den Saleen S7, den McLaren F1, den Porsche Carrera GT, den Koenigsegg CC8S und den Mercedes-Benz SLR McLaren.
Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
Häufige Fragen zum Ferrari Enzo
Wann wurde der Ferrari Enzo gebaut?
Der Ferrari Enzo wurde von 2002 bis 2004 gebaut.
Wie viel PS hat der Ferrari Enzo?
Leistung des Ferrari Enzo: 660 PS.
Welchen Motor hat der Ferrari Enzo?
Motor des Ferrari Enzo: 6,0 l Tipo F140 B V12. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.
Wie schnell ist der Ferrari Enzo?
Höchstgeschwindigkeit des Ferrari Enzo: über 350 km/h.
Wie schnell beschleunigt der Ferrari Enzo von 0 auf 100 km/h?
Der Ferrari Enzo beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,65 s.
Wie viele Ferrari Enzo wurden gebaut?
Vom Ferrari Enzo wurden 400 Exemplare gebaut.
Wer hat den Ferrari Enzo entworfen?
Design des Ferrari Enzo: Ken Okuyama bei Pininfarina; Frank Stephenson (FXX).
Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari Enzo?
Vorgänger: Ferrari F50. Nachfolger: LaFerrari.
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