Weil sich das Formel-1-Reglement geändert hatte, setzte Ferrari den grossen 375-Motor 1952 in einem Wagen für das Indianapolis-Rennen ein, dem 375 Indianapolis. Mit drei Weber-Vergasern kam er auf 380 hp; Radstand, Chassis und Aufhängung wurden verlängert beziehungsweise verstärkt. In Europa lief der Wagen im Test gut, doch in den USA reichte es nicht: Von vier Wagen qualifizierte sich nur einer für das Rennen. Alberto Ascari startete von Platz 25 und fiel nach 40 von 200 Runden mit einem Radschaden aus. Danach gewann er die restlichen sechs Grands Prix der Saison und seinen ersten WM-Titel.
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Umbau für Amerika
Wegen des geänderten Formel-1-Reglements sollte der grosse Motor in einem Indy-Wagen weiterleben. Drei neue Weber-Vergaser vom Typ 40IF4C brachten die Leistung auf 380 hp (279 kW). Der Radstand wurde verlängert, Chassis und Aufhängung verstärkt. In Europa liefen die Testfahrten gut, doch in den USA reichte es nicht: Von vier gemeldeten 375 schaffte nur einer die Qualifikation für das Indianapolis-Rennen 1952.
Der Reglementwechsel
Die deutsche Quelle beschreibt den Hintergrund: Ab 1952 wurden die Grand-Prix-Rennen mit Formel-2-Wagen ausgefahren, und die Scuderia setzte den Ferrari 500 ein. Der 375 F1 lief aber in der Formel Libre weiter, wo Ferrari 1952 noch Werkswagen einsetzte. Drei 375 F1 gingen an Privatfahrer. Ascari selbst gewann nach seinem Ausfall in Indianapolis die restlichen sechs Grands Prix der Saison und holte seinen ersten WM-Titel, vor seinem Teamkollegen Giuseppe Farina.
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