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Ferrari 330 P3

Ferrari 330 P3 (1966)

Foto: asopuma from Paris, France · CC BY 2.0

Einsatz1966
MotorV12
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Der Ferrari 330 P3 von 1966 brachte bei Ferrari erstmals die Benzineinspritzung (Lucas). Er war eine Weiterentwicklung des P2, um dem Ford GT40 Paroli zu bieten. Weil Ferrari knapp bei Kasse war und keinen neuen Motor entwickeln konnte, mussten weniger Gewicht und bessere Aerodynamik die Fortschritte bringen; drei neue Karosserien entstanden in der Werkstatt von Piero Drogo. Die Leistung gab Ferrari mit 420 hp bei 8000/min an. Heute existiert kein 330 P3 mehr: Die Wagen wurden zu P3/P4 oder P3/412 P umgebaut, einer davon verschrottet.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Heute existiert kein einziger 330 P3 mehr: Chassis 0846 wurde nach Unfall- und Brandschäden von Le Mans 1967 verschrottet, 0844 und 0848 wurden zu P3/412 P umgebaut.
  • Der Sieg beim Monza-1000-km-Rennen 1966 war der letzte auf der ursprünglichen 10-km-Strecke inklusive der Steilkurven.
  • Beim Targa Florio verlor Bandini in Führung die Kontrolle und beschädigte die Front so stark, dass es nicht weiterging – zum Ärger seines Partners Nino Vaccarella.
  • Für Le Mans gab Enzo Ferrari ausnahmsweise einen P3 an Chinettis NART ab: den einzigen P3 Spyder, gefahren von Pedro Rodríguez und Richie Ginther.
Mehr erfahrenTechnik · Im Rennsport 1966 · Nachfolger

Technik

Wie der P2 hatte der 330 P3 Doppelzündung und vier obenliegende Nockenwellen, neu war die Lucas-Einspritzung. Dazu kamen ein ZF-Getriebe und eine Kupplung von Borg&Beck. Das Getriebe vom Typ 593 war allerdings anfällig, seine Zahnräder fielen gern aus. Da Ferrari knapp bei Kasse war und frisches Kapital von Fiat erst 1969 kam, konnte man nur das Potenzial des Colombo-Motors weiter ausnutzen. Fortschritte mussten Gewicht und Aerodynamik bringen; die drei neuen Karosserien entstanden bei Piero Drogo, der auch dem Kunden-365-P2 eine neue Form gab.

Im Rennsport 1966

Das Debüt beim 12-Stunden-Rennen von Sebring brachte Platz zwei im Training und nach 178 Runden einen Ausfall mit Getriebeschaden, als Mike Parkes und Bob Bondurant auf Rang zwei lagen. Danach gewannen Parkes und John Surtees die 1000 km von Monza und von Spa. Am Nürburgring standen sie auf der Pole, schieden aber mit Kupplungsschaden aus. In Le Mans war Ford überlegen: Ein Werkswagen verunfallte, der andere hatte Motorschaden, der NART-Spyder fiel nach 151 Runden aus.

Nachfolger

1967 lösten die 330 P4 die 330 P3 ab; zwei Exemplare wurden an die Scuderia Filipinetti gegeben. Das Chassis 0846 diente als Basis für den P4 und wurde nach den Schäden aus Le Mans aus Ferraris Büchern gestrichen. Die Wagen 0844 und 0848 wurden vom Werk zu P3/412 P umgebaut; 0844 wurde später sogar zu einem 330 Can-Am und kehrte in privatem Besitz später in die P3/412-P-Form zurück.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 330 P3

Wann wurde der Ferrari 330 P3 eingesetzt?

Der Ferrari 330 P3 wurde 1966 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 330 P3?

Leistung des Ferrari 330 P3: 309 kW bei 8'000 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari 330 P3?

Motor des Ferrari 330 P3: 3967 cm³ Mid , RWD Colombo V12.

Wer fuhr den Ferrari 330 P3?

Fahrer des Ferrari 330 P3: Mike Parkes, Lorenzo Bandini, John Surtees, Nino Vaccarella, Chris Amon, Ludovico Scarfiotti, Richie Ginther, Bob Bondurant, Jean Guichet ….

Wie viele Rennen hat der Ferrari 330 P3 gewonnen?

Der Ferrari 330 P3 holte 4 Siege in 10 Rennen.

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