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Ferrari 312 P

Ferrari 312 P (1968–1969)

Foto: Lothar Spurzem · CC BY-SA 2.0 de

Einsatz1968–1969
MotorV12
Stückzahl3
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Der Ferrari 312 P war ein Gruppe-6-Prototyp mit einem vom Formel-1-Modell 312 abgeleiteten, für Langstrecken abgestimmten 3-Liter-V12. Ferrari hatte 1968 aus Protest gegen eine Reglementsänderung, die auch den 4-Liter-330-P4 aussperrte, auf den Sportwagenrennsport verzichtet. 1969 entstand dann dieser Prototyp, anfangs kaum mehr als ein 312 F1 mit offener Barchetta-Karosserie; später kam eine geschlossene Berlinetta dazu. Beim 12-Stunden-Rennen von Sebring stellte Mario Andretti ihn auf die Pole und wurde mit Chris Amon Zweiter. Der 312 PB trat seine Nachfolge an.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Beim Sebring-Debüt 1969 meldete Ferrari aus Geldmangel nur einen einzigen 312 P; Mario Andretti stellte ihn auf die Pole.
  • In Le Mans 1969 wurde der Wagen von Chris Amon beim tödlichen Unfall von John Woolfe in der ersten Runde beschädigt; der zweite lag trotz Ölverlust etwa 15 Stunden in den Top 10.
  • Die Bezeichnung 312 verwendete Ferrari bei Rennwagen von 1966 an bis 1979: 3 für 3 Liter, 12 für die Zylinderzahl.
  • Ende 1969 gingen die zwei verbliebenen 312 P an Luigi Chinettis NART; einer fuhr 1970 in Le Mans und gehörte zu den nur 16 Autos, die am Ende noch liefen.
Mehr erfahrenEntstehung · Die Saison 1969 · Wie es weiterging

Entstehung

Eine kurzfristige Reglementänderung, ausgelöst durch die Siebenliter-Ford GT40, verbannte 1968 auch die 4-Liter-Ferrari 330 von den Strecken. Die Scuderia liess die ganze Saison in der Markenweltmeisterschaft aus. Für 1969 entstand der 312 P mit einem 60°-V12 nach dem Vorbild des Formel-1-Wagens 312. Zuerst war er ein offener Spyder, später kam eine windschlüpfigere geschlossene Berlinetta dazu, die nur auf schnellen Strecken lief. Ferraris Engagement blieb halbherzig, weil die Finanzkraft fehlte und man es aufgegeben hatte, Kundenteams Rennwagen anzubieten.

Die Saison 1969

Nach Sebring (Chassis 0868) enttäuschte beim Testwochenende in Le Mans der Wagen 0870: Es brauchte bessere Aerodynamik. Beim BOAC 500 in Brands Hatch wurden Amon und Pedro Rodríguez Vierte hinter drei offenen Porsche 908/02. In Monza stellte Amon den Spyder auf die Pole, schied aber aus. In Spa wurden Rodríguez und David Piper Zweite hinter dem Porsche 908 LH von Siffert und Redman. In Le Mans standen die beiden Berlinettas auf den Startplätzen fünf und sechs, kamen aber nicht ins Ziel.

Wie es weiterging

Als Porsche den 917 im März 1969 in Genf zeigte, war klar, dass nur ein ähnlicher 5-Liter-Sportwagen mithalten konnte. Ab Mitte 1969 steckte Ferrari einen Teil der Millionen aus dem Fiat-Geschäft in die geforderte Serie von 25 Stück des Fünfliter-Zwölfzylinders 512 S. Der 312 P wurde deshalb nur noch von NART eingesetzt; 1971 führte die Scuderia dann den 312 PB mit Boxermotor ein, der drei Saisons lief.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 312 P

Wann wurde der Ferrari 312 P eingesetzt?

Der Ferrari 312 P wurde von 1968 bis 1969 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 312 P?

Leistung des Ferrari 312 P: 331 kW bei 10'800 /min 465 N.m.

Welchen Motor hat der Ferrari 312 P?

Motor des Ferrari 312 P: 2991 cm³ Mid , RWD Colombo V12.

Wie viele Ferrari 312 P wurden gebaut?

Vom Ferrari 312 P wurden 3 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 312 P konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 312 P: Mauro Forghieri; Giacomo Caliri; Gioacchino Colombo.

Wer fuhr den Ferrari 312 P?

Fahrer des Ferrari 312 P: Pedro Rodriguez, Chris Amon, Luigi Chinetti, Tony Adamowicz, David Piper, Mario Andretti, Mike Parkes, Sam Posey, Chuck Parsons, Peter Schetty ….

Wie viele Rennen hat der Ferrari 312 P gewonnen?

Der Ferrari 312 P holte 3 Siege in 15 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 312 P?

Nachfolger: Ferrari 312 PB.

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