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Ferrari 612 P

612 P1968
Einsatz1968
MotorV12
Höchsttempo300 km/h
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Der Ferrari 612 P war ein eigens für die nordamerikanische Can-Am-Serie gebauter Prototyp, den die Scuderia Ferrari selbst einsetzen wollte. «P» steht für Prototyp, «6» für den Hubraum und «12» für die Zylinderzahl. Der Mittelmotor stammte aus dem 512 S, hatte knapp 6,2 Liter Hubraum und 620 PS; ein mächtiger Heckflügel hinter dem Fahrer sorgte für Bodenhaftung. Das Debüt im Herbst 1968 endete für Chris Amon in Las Vegas schon nach einer Runde. Sein zweiter Platz in Edmonton blieb das beste Ergebnis des Wagens.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • 1967 war noch ein umgebauter 412 P als «412 Can-Am» in Nordamerika unterwegs, bevor die Scuderia 1968 einen eigenen Can-Am-Wagen beschloss.
  • Das Debüt des 612 P endete für Chris Amon auf dem Stardust International Raceway in Nevada schon nach einer Runde durch einen Unfall.
  • Mit dritten Plätzen in Watkins Glen und Mid-Ohio kam Amon 1969 zu zwei weiteren Podestplätzen.
  • Der 612 P wurde bis 1971 gefahren, obwohl 1970 schon der Nachfolger 712 P kam.
Mehr erfahrenKonzept · Technische Daten · Die Einsätze

Konzept

Die Führung der Scuderia beschloss 1968, einen eigenen Sportwagen für die in Kanada und den USA beliebte Can-Am-Serie zu bauen und selbst einzusetzen. Den Mittelmotor gab es schon im 512 S; er leistete bei knapp 6,2 Litern Hubraum 620 PS und arbeitete mit Lucas-Einspritzung bei einer Verdichtung von 10,5:1. Damit die Hinterräder trotzdem Halt fanden, sass knapp hinter dem Fahrer über dem Motor ein mächtiger Heckflügel. Luigi Chinettis North American Racing Team organisierte die Einsätze.

Technische Daten

Bohrung und Hub betrugen 92 x 78 mm. Das Chassis bestand aus genieteten Aluminiumblechen über einem Stahlrohrrahmen. Vorn und hinten sorgten Doppelquerlenker, Schraubenfedern und hydraulische Teleskopstossdämpfer für die Radführung, die innenbelüfteten Scheibenbremsen sassen aussen an den Radträgern. Der Radstand mass 2450 mm, die Spur vorn 1603 und hinten 1591 mm. Der Wagen war 4200 mm lang, 2240 mm breit und 890 mm hoch; das Trockengewicht lag bei 700 kg, 1969 bei 680 kg.

Die Einsätze

Die gesamte Saison 1969 verlief nur bedingt erfolgreich, denn die Scuderia betrieb die Einsätze nur mit beschränktem Engagement. Der zweite Platz von Chris Amon in Edmonton blieb das beste Ergebnis des Wagens in diesem Jahr; dazu kamen die dritten Plätze in Watkins Glen und Mid-Ohio. Als 1970 der Nachfolger 712 P erschien, lief der 612 P trotzdem noch bis 1971 weiter.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 612 P

Wann wurde der Ferrari 612 P eingesetzt?

Der Ferrari 612 P wurde 1968 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 612 P?

Leistung des Ferrari 612 P: 455 kW bei 7'000 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari 612 P?

Motor des Ferrari 612 P: 6222 cm³ (92 x 78 mm) Ferrari 512 Derived V12. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wie schnell ist der Ferrari 612 P?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 612 P: 300 km/h.

Wer hat den Ferrari 612 P konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 612 P: Giacomo Caliri.

Wer fuhr den Ferrari 612 P?

Fahrer des Ferrari 612 P: Jim Adams, Chris Amon.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 612 P gewonnen?

Der Ferrari 612 P holte 0 Siege in 16 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 612 P?

Vorgänger: Ferrari 412P. Nachfolger: Ferrari 712P.

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