TUTTE LE ROSSEDas inoffizielle Ferrari-Kompendium · alle Modelle zum Lernen und Nachschlagen EN

Ferrari 275 GTB Competizione

Ferrari 275 GTB Competizione (1965)

Foto: ZANTAFIO56 · CC BY-SA 2.0

Debüt1965
MotorV12
Stückzahl4
⚖ Vergleichen

Der Ferrari 275 GTB Competizione Speciale (275 GTB/C Speciale) war die erste Rennversion des 275. Unter der Leitung von Mauro Forghieri sollte er 1965 den 250 GTO als Ferrari-Wagen der GT-Klasse beerben. Es entstanden vier Wagen, der vierte erst 1966. Der Tipo-213-Motor war auf 250-LM-Spezifikation getunt und leistete rund 290 bis 305 bhp. Die extradünne Alukarosserie (Entwurf Pininfarina, Bau Scaglietti) glich dem 250 GTO mehr als dem Serien-GTB. Die FIA wollte ihn zunächst nicht zulassen und lenkte erst ein, als Enzo Ferrari mit dem Rückzug aus der GT-Klasse drohte.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Wegen seiner Rolle als Nachfolger und der optischen Nähe zum 250 GTO wird der 275 GTB/C Speciale manchmal «GTO '65» genannt, offiziell hiess er nie so.
  • Ein 275 GTB/C Speciale von 1964 (Chassis 06701) wurde 2014 bei RM Sotheby's in Kalifornien für 26’400’000 US-Dollar verkauft.
  • In Le Mans 1965 wurde Chassis 6885 mit Willy Mairesse und Jean Blaton, der unter dem Namen «Beurlys» fuhr, Gesamtdritter.
  • Zur Gewichtsersparnis wurden Innenverkleidungen gelocht und Plexiglasscheiben sowie Magnesiumguss an Motor und Transaxle verwendet.
Mehr erfahrenLeichtbau und Technik · Das Rennjahr 1965 · Zwei Serien

Leichtbau und Technik

Das Chassis war eine leichte Version des Serienrahmens Tipo 563 mit Rohren kleineren Durchmessers. Gewicht sparten gelochte Innenverkleidungen, Plexiglasscheiben und Magnesiumguss an Teilen von Motor und Transaxle. Die extradünne Aluminiumkarosserie war deutlich stromlinienförmiger als beim Serien-GTB, ähnlich dem 250 GTO und dem 330 LMB; alle vier Wagen hatten leicht unterschiedliche Handarbeitskarosserien, möglicherweise wegen laufender aerodynamischer Versuche. Der Tipo 213 lief mit Trockensumpf statt Nasssumpf.

Das Rennjahr 1965

Wegen der Verzögerung bei der Homologation fuhr 1965 nur ein Speciale, das Chassis 6885. Bei der Targa Florio fiel es mit Bruno Deserti und Giampiero Biscaldi aus; auf dem Nürburgring wurde es mit Biscaldi und Giancarlo Baghetti Gesamt-Dreizehnter. In Le Mans kam es mit Willy Mairesse und Jean Blaton für Ecurie Francorchamps als Dritter ins Ziel. Danach folgten Rang elf bei den 500 km von Bridgehampton und der Sieg bei der Nassau Tourist Trophy.

Zwei Serien

Nach einer anderen Darstellung entstand eine erste Serie mit je nach Quelle 10 oder 14 Wagen, deren Karosserie dem Short-Nose-GTB entsprach. Die zweite Serie von 1966 umfasste zwölf Fahrzeuge, abgeleitet von den Long-Nose-Modellen und mit noch intensiver überarbeitetem Motor. Die GTB/C hatten bauchigere Kotflügel und Entlüftungsschlitze in den hinteren Kotflügeln.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 275 GTB Competizione

Wann wurde der Ferrari 275 GTB Competizione eingesetzt?

Der Ferrari 275 GTB Competizione gab 1965 sein Renndebüt.

Wie viel PS hat der Ferrari 275 GTB Competizione?

Leistung des Ferrari 275 GTB Competizione: ca. 290–305 bhp.

Welchen Motor hat der Ferrari 275 GTB Competizione?

Motor des Ferrari 275 GTB Competizione: Tipo 213. Er ist vorn eingebaut.

Wie viele Ferrari 275 GTB Competizione wurden gebaut?

Vom Ferrari 275 GTB Competizione wurden 4 Exemplare gebaut.

Dir gefällt die Seite? So kannst du sie unterstützen.

Aus derselben Baureihe

Ferrari 275 GTB / GTS1964

Ferrari 275 GTB / GTS

1964–1968 · V12
Ferrari 275 GTB/41966

Ferrari 275 GTB/4

1966–1968 · V12