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Ferrari 250 (Baureihe)

Ferrari 250 (Baureihe) (1952–1964)

Foto: Writegeist · CC BY 3.0

Bauzeit1952–1964
MotorV12
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Mit «Ferrari 250» ist eine ganze Modellfamilie gemeint, die ab 1952 offene und geschlossene Strassenwagen sowie Rennfahrzeuge umfasste. Alle werden von Zwölfzylindern mit 3,0 Litern Hubraum angetrieben; die Zahl 250 steht für den gerundeten Hubraum eines einzelnen Zylinders in Kubikzentimetern. Der von Gioacchino Colombo entworfene V12 war leicht und erreichte in Testa Rossa und GTO bis zu 300 PS. Die meisten Strassenmodelle teilen zwei Radstände von 2400 und 2600 mm. Mit dem 1958 vorgestellten 250 GT wandelte sich Ferrari vom Spezialisten zum Serienhersteller.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Colombo-V12 war so leicht, dass er mehrere Hundert Pfund weniger wog als die Motoren der Konkurrenz, fast nur halb so viel wie der Sechszylinder des Jaguar XK.
  • Die Rennversionen der 250 erschienen drei Jahre vor den Strassenwagen.
  • Die Karosserien der Serienfahrzeuge stammten überwiegend von Pininfarina.
  • Ein Jahrzehnt lang waren die 250-Modelle der Massstab für die Konkurrenz.
Mehr erfahrenHintergrund · Gemeinsame Technik · Die Rennwagen am Anfang

Hintergrund

Ferrari hat seine Wurzeln im Rennsport. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann das Unternehmen aus Modena ähnlich wie Maserati schrittweise mit dem Bau von Strassensportwagen. Die ersten Modelle waren der 166, der 195 und der 212, die nur in wenigen Exemplaren verkauft wurden. Gemeinsam war ihnen ein Zwölfzylinder von Gioacchino Colombo in verschiedenen Hubräumen. 1951 trat der 340 America mit einem Lampredi-V12 hinzu.

Gemeinsame Technik

Die meisten Strassenmodelle teilen zwei Radstände: 2400 mm für die kurze Version (SWB) und 2600 mm für die lange (LWB). Die meisten Cabriolets nutzten das kurze Fahrwerk. Fast alle 250 verwenden den Colombo-V12 vom Typ 125 mit 2953 cm³, dessen Zylinder je rund 250 cm³ gross sind; daher der Name der Baureihe. Der Motor fiel durch sein geringes Gewicht auf und leistete in Testa Rossa und GTO bis zu 300 PS.

Die Rennwagen am Anfang

Der 250 S, auf Basis des 225 S, gewann 1952 die Mille Miglia: Bracco und Rolfo lagen rund vier Minuten vor Kling und Klenk im Mercedes 300 SL, der mit seinen 175 PS gegen die 230 PS des Ferrari antrat. Danach zeigte Ferrari in Paris ein konventionelleres Chassis; Pinin Farina entwarf dazu das Coupé, das 1953 in Genf als 250 MM vorgestellt wurde. Noch im selben Jahr lösten die Vierzylinder 625 TF und 735 S den V12-getriebenen 250 MM ab.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 (Baureihe)

Wann wurde der Ferrari 250 (Baureihe) gebaut?

Der Ferrari 250 (Baureihe) wurde von 1952 bis 1964 gebaut.

Welchen Motor hat der Ferrari 250 (Baureihe)?

Motor des Ferrari 250 (Baureihe): 3,0 l (2953 cm³) Colombo V12; 3,0 l (2963 cm³) Lampredi V12 (Europa). Er ist vorn eingebaut.

Wer hat den Ferrari 250 (Baureihe) entworfen?

Design des Ferrari 250 (Baureihe): Giotto Bizzarrini; Scaglietti; Pinin Farina; Vignale; Ghia.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 250 (Baureihe)?

Vorgänger: Ferrari 212 Inter/Ferrari 225 S. Nachfolger: Ferrari 275/Ferrari 330.

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