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Ferrari 250 GT/E 2+2

Ferrari 250 GT/E 2+2 (1959–1963)

Foto: Writegeist · CC BY 3.0

Bauzeit1959–1963
MotorV12
Leistung240 PS
Stückzahl955
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Der 250 GT/E 2+2 war der erste Ferrari mit vier Sitzen, der in grösserer Serie entstand; frühere Viersitzer wurden nur in sehr kleinen Stückzahlen gebaut. Damit Platz für die hinteren Sitze entstand, rückte der Motor im Fahrgestell nach vorn; die Rückbank taugte allerdings eher für Kinder als für Erwachsene. Der V12 leistete 240 PS. Offiziell eingeführt wurde das Modell im Oktober 1960 am Pariser Salon, bis 1963 entstanden in drei Serien insgesamt 955 Wagen bei Pinin Farina. Ein Exemplar wurde der römischen Polizei geschenkt, zur Würdigung ihrer Arbeit gegen die Mafia.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Wagen der römischen Polizei verunfallte fast sofort, wurde ersetzt und diente bis 1968; die Fahrer wurden in Maranello geschult.
  • Der Listenpreis lag bei 11’500 US-Dollar; die hohe Stückzahl trug wesentlich zu Ferraris finanzieller Stabilität bei.
  • Für die hinteren Sitze rückten Motor und Getriebe um 20 cm nach vorn; die Rückbank eignete sich eher für Kinder.
  • Der GT/E sprach erstmals auch wohlhabende Familienväter an.
Mehr erfahrenTechnik und Karosserie · Drei Serien · Markt und Nachfolger

Technik und Karosserie

Technisch blieb vieles beim Alten: Das Chassis war noch immer die Konstruktion vom Typ 508 aus dem Jahr 1955, und es arbeitete weiterhin ein Tipo-128-Zwölfzylinder. Für die zweite Sitzreihe rückten Motor und Getriebe um 20 cm nach vorn, der Wagen wurde um mehr als 30 cm länger als das Coupé. Pininfarina zeichnete die Karosserie ohne Bezug zum Vorgänger, als Semi-Fliessheck-Coupé mit stark geneigter C-Säule und langem Kofferraum. Serienmässig standen Borrani-Räder: RW3591 bei Serie 1, RW3690 bei den Serien 2 und 3.

Drei Serien

Die Serie 1 mit 299 Wagen wurde im Oktober 1960 in Paris eingeführt. 1961 folgte die Serie 2 mit 356 Wagen, mit zusätzlichen Instrumenten, Änderungen im Innenraum und einer überarbeiteten Belüftung. Die Serie 3 mit 300 Wagen erschien 1963 in Genf, die Produktion hatte Ende 1962 begonnen. Äusserlich erkannte man sie an dickeren Scheinwerferrahmen, nach aussen versetzten Zusatzlichtern und Einzelrückleuchten statt der Mehrlinsen-Leuchten. Auch die hintere Stossstange wurde leicht umgeformt.

Markt und Nachfolger

Der GT/E war ein grosser wirtschaftlicher Erfolg und blieb weitgehend standardisiert; Sonderversionen entstanden nur in Einzelfällen. Der Listenpreis lag bei 11’500 US-Dollar. Das Exemplar der römischen Polizei verunfallte laut Quelle fast sofort, wurde ersetzt und diente bis 1968, die Fahrer erhielten ein Training in Maranello. Als Nachfolger erschien der optisch ähnliche 330 America, der das Chassis des GT/E übernahm, aber den grösseren 4,0-Liter-Motor der 330er-Reihe erhielt.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 250 GT/E 2+2

Wann wurde der Ferrari 250 GT/E 2+2 gebaut?

Der Ferrari 250 GT/E 2+2 wurde von 1959 bis 1963 gebaut.

Wie viel PS hat der Ferrari 250 GT/E 2+2?

Leistung des Ferrari 250 GT/E 2+2: 240 PS.

Wie viele Ferrari 250 GT/E 2+2 wurden gebaut?

Vom Ferrari 250 GT/E 2+2 wurden 955 Exemplare gebaut.

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