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Ferrari 125 S

Ferrari 125 S (1947)

Foto: Christine und Hagen Graf from Fitou, France · CC BY 2.0

Einsatz1947
MotorV12
Höchsttempo210 km/h
Stückzahl2
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Der Ferrari 125 S von 1947 war der erste Wagen, der den Namen Ferrari trug; nur zwei Stück entstanden. Seine Premiere feierte er am 11. Mai 1947 auf der Rennstrecke von Piacenza. Der 1,5-Liter-V12 stammte von Gioacchino Colombo und leistete 118 PS bei 6800 Touren – ein Motorkonzept, das die meisten Ferrari der folgenden Jahrzehnte teilen sollten. Die Zahl im Namen verweist auf den gerundeten Hubraum eines einzelnen Zylinders. Noch im selben Jahr wurde der 125 S vom 159 S abgelöst.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Zwei Wochen nach dem Debüt gewann der 125 S beim Grand Prix von Rom auf dem Caracalla-Kurs Ferraris ersten Sieg, wieder mit Franco Cortese am Steuer.
  • Vor dem Rennen in Rom hatte der Wagen im Training ein Lager durchgedreht; repariert wurde er bei Tino Martinoli, der später mit dem Indy-Team von Ferrari nach Amerika kam.
  • Um das Fahrgestell 010I streiten Historiker: Gerüchten zufolge ist es das umgestempelte 01C, und der Käufer soll den gebrauchten Rennwagen sofort als «muletto» (Testmuli) erkannt haben.
  • Statt des damals üblichen Viergang-Getriebes bekam der 125 S fünf Gänge, um den hochdrehenden V12 besser auszunutzen.
Mehr erfahrenTechnik · Im Rennsport · Der 125 C und die Replikas

Technik

Colombos 60°-V12 hatte Bohrung und Hub von 55 × 52,5 mm, eine obenliegende Nockenwelle, zwei Ventile pro Zylinder und drei Weber-Doppelvergaser. Anders als beim Reihenachtzylinder des Vorgängers stammte der Motor ganz von Ferrari und nicht von Fiat-Teilen. Der Stahlrohrrahmen trug vorn Doppelquerlenker mit Querblattfeder, hinten eine Starrachse mit halbelliptischen Blattfedern; hydraulische Trommelbremsen verzögerten an allen Rädern. Der Radstand betrug 2420 mm, der Tank fasste 75 Liter.

Im Rennsport

Beim Debüt in Piacenza schlug sich Cortese gut gegen die starken Maserati 6CS 1500, kam aber nicht ins Ziel. Der Sieg in Rom folgte zwei Wochen später. Insgesamt gewann der 125 S 1947 sechs von vierzehn Rennen. Ausgerechnet die Mille Miglia blieb ihm verwehrt: Clemente Biondetti und Giuseppe Navone konnten sie in diesem Wagen nicht gewinnen.

Der 125 C und die Replikas

Im selben Jahr entstand auch der 125 C mit anderer Karosserieform bei etwa gleicher Mechanik. Von den beiden gebauten Wagen hatte der eine einen breiten Spider-Aufbau von Touring, der andere freistehende Kotflügel und eine schmale Rennkarosserie. Über den Verbleib sind die Quellen uneins: Eine nennt ein Exemplar im «Vault», dem untersten Geschoss des Petersen Automotive Museum in Kalifornien, die andere hält beide Originale für verloren. Fest steht, dass Michelotto 1987 eine Werksreplika baute.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 125 S

Wann wurde der Ferrari 125 S eingesetzt?

Der Ferrari 125 S wurde 1947 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 125 S?

Leistung des Ferrari 125 S: massima 118 PS bei 6800 /minuto, specifica 78,8 PS/litro.

Welchen Motor hat der Ferrari 125 S?

Motor des Ferrari 125 S: 1,5 l (1497 cm³) Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie schnell ist der Ferrari 125 S?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 125 S: 210 km/h.

Wie viele Ferrari 125 S wurden gebaut?

Vom Ferrari 125 S wurden 2 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 125 S konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 125 S: Gioacchino Colombo.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 125 S?

Vorgänger: Auto Avio Costruzioni 815. Nachfolger: Ferrari 159 S.

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