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Ferrari 159 S

159 S1947
Einsatz1947
MotorV12
Leistung125 PS
Höchsttempo180 km/h
Stückzahl2
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▶ Ferrari 159 (Chassis 002C) bei einer Oldtimer-Fahrt in New Orleans, 2017 · Video: LeBron Joseph (Youtube user) · CC BY 3.0

Der Ferrari 159 S war 1947 der zweite Ferrari überhaupt und im Kern ein 125 S mit grösserem Motor. Sein V12 hatte 1,9 Liter Hubraum und leistete 125 PS. Sein Debüt gab er am 15. August 1947 beim Rennen von Pescara, wo Werksfahrer Franco Cortese Zweiter wurde. Gegen den Maserati 6CS 1500 hatte er für den Rest der Saison meist das Nachsehen. Nur zwei Exemplare entstanden; eines wurde zu einem 166 Spyder Corsa umgebaut und gilt (Stand 2012) als ältester erhaltener Ferrari.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • In Pescara führte Franco Cortese zeitweise, musste dann 21 Minuten lang den Ölkühler reparieren lassen und wurde trotzdem noch Zweiter.
  • Der 159 S trat nur in drei Wettbewerben an, gewann aber den letzten: Am 12. Oktober 1947 siegte Raymond Sommer im Grand Prix von Turin.
  • Der zum 166 Spyder Corsa umgebaute Wagen ging an die Brüder Besana aus Mailand; seit einer Auktion 2004 gehört er dem Sammler James Glickenhaus, der ihn auch fährt.
Mehr erfahrenTechnik · Im Rennsport · Bau und Verbleib

Technik

Der 159 S war im Wesentlichen ein 125 S mit grösserer Bohrung und kaum sichtbaren Änderungen. Der 60°-V12 hatte Bohrung und Hub von 59 × 58 mm, ein Verdichtungsverhältnis von 8,5:1, eine obenliegende Nockenwelle und zwei Ventile pro Zylinder; drei Weber-Vergaser versorgten ihn. Nach Fiat-Tradition sass der Motor in einem Block mit dem Fünfganggetriebe. Der Stahlrohrrahmen hatte vorn Doppelquerlenker mit Querblattfeder, hinten eine Starrachse, dazu hydraulische Dämpfer und Trommelbremsen an allen Rädern.

Im Rennsport

Bei seinem Debüt in Pescara für die Scuderia Ferrari lag der 159 S eine Weile in Führung, fiel dann aber hinter den Stanguellini von Vincenzo Auricchio zurück. Beim Heimrennen in Modena startete nur einer von zwei geplanten Wagen und schied mit Zündproblemen aus. Gegen den Maserati 6CS 1500 blieb er meist zweiter Sieger, bis Sommer in Turin im einzigen gemeldeten 159 S den Gesamtsieg holte.

Bau und Verbleib

Von den zwei Exemplaren entstand eines auf einem neuen Chassis, das andere auf der Basis eines der beiden vorhandenen 125. Der Wagen, mit dem Sommer in Turin gewann, wurde danach an die Brüder Besana verkauft und für die Saison 1948 zum 166 Spyder Corsa umgebaut. Nachfolger des 159 wurde der Ferrari 166, zu dem einer der beiden Wagen umgebaut wurde.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 159 S

Wann wurde der Ferrari 159 S eingesetzt?

Der Ferrari 159 S wurde 1947 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 159 S?

Leistung des Ferrari 159 S: 125 PS bei 7000 /minuto.

Welchen Motor hat der Ferrari 159 S?

Motor des Ferrari 159 S: 1,9 l (1903 cm³) Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie schnell ist der Ferrari 159 S?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 159 S: 180 km/h.

Wie viele Ferrari 159 S wurden gebaut?

Vom Ferrari 159 S wurden 2 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 159 S konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 159 S: Gioacchino Colombo.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 159 S?

Vorgänger: Ferrari 125 S. Nachfolger: Ferrari 166 S.

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