TUTTE LE ROSSEDas inoffizielle Ferrari-Kompendium · alle Modelle zum Lernen und Nachschlagen EN

Ferrari 712 P

Ferrari 712 P (1970–1971)

Foto: Matthew Lamb · CC BY-SA 2.0

Einsatz1970–1971
MotorV12
⚖ Vergleichen

Der Ferrari 712 P ist ein offener Prototyp für die nordamerikanische Can-Am-Serie, den die Scuderia ab 1970 einsetzte. Die Bezeichnung lässt sich leicht entschlüsseln: Die 7 steht für sieben Liter Hubraum, die 12 für die Zylinderzahl und das P für Prototyp. Er löste den 612 P ab und entstand auf einem Fahrgestell des 512 S mit der Nummer 1010, das eine neue, offene Karosserie erhielt; der V12 leistete 750 bhp bei 8000/min. Bei einem Can-Am-Rennen in Watkins Glen wurde Mario Andretti Vierter, die Einsätze in Nordamerika führte das Team von Luigi Chinetti durch. Insgesamt wurde der Wagen nur selten gefahren.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Wagen entstand auf dem Chassis mit der Nummer 1010 eines 512 S, das schon eine wechselvolle Geschichte hinter sich hatte, und erhielt eine neue offene Karosserie.
  • Die Scuderia selbst setzte den Prototyp nur ein einziges Mal ein, in einem Sportwagenrennen in Imola, das Arturo Merzario gewann.
  • Chinetti engagierte den Franzosen Jean-Pierre Jarier für Watkins Glen und Road Atlanta; später sass auch Brian Redman im Wagen.
  • 2005 wurde der Rennwagen beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring wieder gefahren.
Mehr erfahrenEntstehung · Selten gefahren

Entstehung

Der 712 P war das Nachfolgemodell des 612 P und baute auf einem Chassis des 512 S auf, das mit der Nummer 1010 geführt wurde. Das Fahrwerk brachte bereits eine wechselvolle Geschichte mit und bekam eine neue, offene Karosserie. Der Siebenliter-V12 war zuerst Ende 1969 im 612 Can-Am eingesetzt worden. Die Bezeichnung lässt sich leicht lesen: 7 für den Hubraum in Litern, 12 für die Zylinder, P für Prototyp.

Selten gefahren

Die Can-Am-Einsätze wickelte das North American Racing Team von Luigi Chinetti ab. In Watkins Glen fuhr Mario Andretti den Wagen auf Platz vier. Später wurde Jean-Pierre Jarier verpflichtet, der in Watkins Glen und Road Atlanta antrat, und auch Brian Redman sass am Steuer. Chinetti setzte den Wagen über mehrere Jahre nur sporadisch ein, danach wurde er verkauft. Die Scuderia selbst nutzte den Prototyp ein einziges Mal, bei einem Sportwagenrennen in Imola, das Arturo Merzario gewann.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 712 P

Wann wurde der Ferrari 712 P eingesetzt?

Der Ferrari 712 P wurde von 1970 bis 1971 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 712 P?

Leistung des Ferrari 712 P: 750 bhp bei 8'000 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari 712 P?

Motor des Ferrari 712 P: 6860 cm³ (92.0 x 86.0 mm) Ferrari 512 Derived V12. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wer hat den Ferrari 712 P konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 712 P: Giacomo Caliri.

Wer fuhr den Ferrari 712 P?

Fahrer des Ferrari 712 P: Sam Posey, Jean-Pierre Jarier, Mario Andretti, Brian Redman.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 712 P gewonnen?

Der Ferrari 712 P holte 0 Siege in 3 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 712 P?

Vorgänger: Ferrari 612P.

Dir gefällt die Seite? So kannst du sie unterstützen.