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Ferrari 641

Ferrari 641 (1990)

Foto: Morio · CC BY-SA 3.0

Einsatz1990
MotorV12
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Der Ferrari 641, später F1-90 genannt, war die Weiterentwicklung des 640 von 1989 für die Saison 1990; nach dem Weggang von John Barnard zu Benetton betreute Steve Nichols die Arbeiten. Der Wagen bekam klarere Linien und ein überarbeitetes halbautomatisches Getriebe, und sein Fahrwerk berücksichtigte den weichen Fahrstil von Alain Prost, der von McLaren kam. Schwachpunkt war der V12 mit 680 bhp, das Fahrverhalten dagegen gehörte zum Besten im Feld, und Prost nannte das Auto das beste des Jahres. Zudem war der 641 das erste Formel-1-Auto mit einer wirksamen Traktionskontrolle, die beim Grossen Preis von Portugal in Estoril debütierte.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Ferrari-Techniker entwickelten am Dienstag nach dem Italien-Rennen eine einfache Traktionskontrolle, die weniger als zwei Wochen später in Portugal debütierte.
  • Das System war simpel, nur etwas Software und ein Raddrehzahlsensor, und kam weniger als zwei Jahre vor einem ähnlichen System im Williams FW14B.
  • In Mexiko gewann Prost von Startplatz 13, und Mansell überholte Berger mit einem kühnen Manöver in der Peraltada.
  • In Silverstone liess Prost vor dem Rennen die Chassis tauschen, weil er Mansells Auto für besser hielt, und gewann; Mansell fiel in Führung liegend aus und kündigte prompt seinen Rücktritt an.
Mehr erfahrenMotor und Fahrverhalten · Prost im Team · Saisonende

Motor und Fahrverhalten

Der V12 startete als Typ 036 und wurde ab San Marino durch den Typ 037 ersetzt. Mit 680 bhp lag er nur knapp unter den 690 bhp des Honda-V10 von McLaren, war aber weniger flexibel und beim Herausbeschleunigen aus langsamen Kurven schwächer als Honda, der V10 von Renault bei Williams oder der Ford-Cosworth-V8 bei Benetton. Trotz des schweren Motors gehörte der 641 zu den besten Autos im Handling. Der Radstand war etwas länger, die Aerodynamik überarbeitet; die Räder hingen einzeln an Doppelquerlenkern.

Prost im Team

Ferrari verpflichtete den amtierenden Weltmeister Prost von McLaren als Partner für Nigel Mansell. Prost arbeitete hart an der Zuverlässigkeit des Getriebes und wirkte hinter den Kulissen daran, das Team enger zusammenzubringen. Mit fünf Siegen, darunter dem aus dem 13. Startplatz in Mexiko, forderte er seinen Rivalen Ayrton Senna um den Titel heraus.

Saisonende

In Japan besiegelte die berühmte Kollision zwischen Prost und Senna den Fahrertitel für Senna und den Konstrukteurstitel für McLaren. Mansell wurde Fünfter der Gesamtwertung und gewann einmal; im letzten Rennen für Ferrari in Adelaide wurde er Zweiter und hätte beinahe gegen Nelson Piquet im Benetton-Ford gewonnen. Ferrari sollte erst sieben Jahre später wieder um eine Meisterschaft kämpfen.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 641

Wann wurde der Ferrari 641 eingesetzt?

Der Ferrari 641 wurde 1990 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 641?

Leistung des Ferrari 641: 680 bhp bei 12'750 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari 641?

Motor des Ferrari 641: 3,5 l 65° V12 NA Ferrari Tipo 036. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wer hat den Ferrari 641 konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 641: John Barnard (Technischer Direktor) (initial design); Steve Nichols (Technischer Direktor); Pierguido Castelli (Technical Coordination Director) ….

Wer fuhr den Ferrari 641?

Fahrer des Ferrari 641: Alain Prost, Nigel Mansell.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 641 gewonnen?

Der Ferrari 641 holte 6 Siege in 16 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 641?

Vorgänger: 640. Nachfolger: 642.

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