Der Ferrari 640, auch F1-89 genannt, war Ferraris Formel-1-Wagen für 1989 und der erste, den John Barnard für das Team konstruierte. Weil die Turbomotoren verboten waren, setzte Ferrari auf einen 3,5-Liter-V12 mit fünf Ventilen pro Zylinder. Der Wagen hatte eine spitze Nase, ein schmales Monocoque und ausgewölbte Seitenkästen für die Kühler; ab dem vierten Rennen in Mexiko sass der Lufteinlass gross über und hinter dem Fahrer. Nigel Mansell, in seiner ersten Saison bei Ferrari, und Gerhard Berger gewannen mit ihm zusammen drei Rennen. Das Auto beruhte auf dem Testwagen 639, der schon 1988 erprobt wurde.
Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.
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Das revolutionäre Getriebe
Das elektrohydraulisch betätigte Halbautomatikgetriebe sparte Zeit beim Schalten, machte die Konstruktion einfacher und brachte aerodynamische Vorteile, weil es weniger Platz brauchte als ein normales Schaltgestänge. Laut der deutschen Quelle hatte es sieben Gänge. Ein Kupplungspedal gab es noch, es wurde nur für das Anfahren im ersten Gang gebraucht. In der ersten Saisonhälfte war das Experiment sehr unzuverlässig und bremste Ferrari; solche Getriebe wurden später zur Norm.
Der V12
Der Tipo 035/5 mit 3,5 Litern leistete gegen Saisonende bis zu 660 bhp, etwa so viel wie der Turbo-V6 Tipo 033A zuvor, aber ohne dessen Verbrauchsprobleme. Der V10-Honda in den überlegenen McLaren lag mit 675 bhp noch etwas darüber. Weil das halbautomatische Getriebe im 639 die Motortests erschwerte, wurde der neue Motor in einem umgebauten F1/87/88C erprobt.
Verzögerter Start
Barnard hatte das Auto schon 1987 zu entwerfen begonnen, mit dem Ziel, es in der folgenden Saison einzusetzen. Dauernde Probleme mit dem Getriebe zwangen Ferrari aber, 1988 mit dem Turbo-Wagen F1/87/88C zu fahren; das Debüt verschob sich auf 1989, das erste Jahr der 3,5-Liter-Saugmotor-Formel. Ursprünglich hatte der 640 zwei kleine Lufteinlässe neben dem Fahrer. Frühe und späte Version trugen offiziell den Namen F1-89, der Prototyp 639 erhielt keinen.
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Häufige Fragen zum Ferrari 640
Wann wurde der Ferrari 640 eingesetzt?
Der Ferrari 640 wurde 1989 eingesetzt.
Wie viel PS hat der Ferrari 640?
Leistung des Ferrari 640: 660 hp bei 13'000 /min.
Welchen Motor hat der Ferrari 640?
Motor des Ferrari 640: 3498 cm³ 65° V12 NA Ferrari Tipo 035/5. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.
Wer hat den Ferrari 640 konstruiert?
Konstruktion des Ferrari 640: John Barnard (Technischer Direktor); Pierguido Castelli (Technical Coordination Director); Enrique Scalabroni (Chefdesigner); Henri Durand ….
Wer fuhr den Ferrari 640?
Fahrer des Ferrari 640: Nigel Mansell, Gerhard Berger.
Wie viele Rennen hat der Ferrari 640 gewonnen?
Der Ferrari 640 holte 3 Siege in 16 Rennen.
Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 640?
Vorgänger: F1/87/88C. Nachfolger: 641.