Der 360 Spider folgte dem Modena zwei Jahre später und war Ferraris 20. Strassen-Cabriolet. Er übernahm die Technik des Coupés fast unverändert; dank durchgehender Aluminiumbauweise wiegt er nur 60 kg mehr. Die geschwungene Gürtellinie läuft in Erhöhungen aus, in denen stabile Überrollbügel stecken. Der Spider verkaufte sich zum Start sogar besser als der Modena; weltweit entstanden 7565 Spider und 8800 Modena.
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Stückzahlen und Markt
Weltweit entstanden 8800 Modena, 7565 Spider und 1288 Challenge Stradale. Für den US-Markt wurden 4199 Fahrzeuge gebaut, davon 1810 Coupés und 2389 Spider. Nur 469 Modena und 670 Spider erhielten das Sechsgang-Schaltgetriebe mit Kulisse, alle übrigen das automatisierte F1-Getriebe mit nur einer Kupplung. Die Handschaltung blieb also auch beim Spider die Ausnahme.
Verwandte Modelle
Der Spider gehört zu einer Familie, die auch den Modena und das Sondermodell Challenge Stradale umfasst. Dieser Strassenrennwagen bekam Keramikbremsen vom Enzo, ein straffer abgestimmtes Fahrwerk, mehr Aerodynamik, weniger Gewicht und Mitte 2003 mehr Leistung: 317 kW (431 PS). Völlig ohne Dach blieb dagegen der Barchetta von 2000, den Ferrari-Mitarbeiter als Einzelstück für Luca Cordero di Montezemolo bauten.
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