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Ferrari 166 S

Ferrari 166 S (1948–1953)

Foto: Marty B from United States of America · CC BY-SA 2.0

Einsatz1948–1953
MotorV12
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Der Ferrari 166 S wurde ab 1948 gebaut und entwickelte den Sportwagen 125 S weiter. Sein Colombo-V12 wuchs auf 2,0 Liter Hubraum. Es entstanden nur wenige Exemplare, die meisten als offener Spyder Corsa mit freistehenden Kotflügeln, und als Strassenversion folgte der 166 Inter. Frühe Siege bei der Targa Florio und der Mille Miglia machten Ferrari im Rennsport zu einem ernsthaften Konkurrenten. Auf den 166 S folgte der erfolgreiche 166 MM, später löste der 195 S beide ab.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Die 166er-Baureihe gilt als einziges Auto, das Targa Florio, Mille Miglia und die 24 Stunden von Le Mans gewann; Le Mans 1949 holten Luigi Chinetti und Lord Selsdon mit dem 166 MM.
  • Motor Trend Classic wählte den 166 MM Barchetta auf Platz sechs der zehn grössten Ferrari aller Zeiten.
  • Der 166 S Berlinetta von Touring bestritt nur ein einziges Rennen: Giovanni Bracco fiel 1950 in Villa Real in Spanien aus.
  • Ein 166 MM, Fahrgestell 0052M, wurde in einer Scheune entdeckt und erst im August 2006 im Magazin Cavallino erstmals seit 1959 öffentlich gezeigt.
Mehr erfahrenErfolge · Technik · Karosserien und Zagato

Erfolge

1948 gewann Clemente Biondetti die Mille Miglia im 166 S, zusammen mit Giuseppe Navone, und die Targa Florio mit Igor Troubetzkoy. 1949 siegte er in der Targa Florio erneut, nun im 166 SC mit Benedetti als Beifahrer. Bei der Mille Miglia 1949 belegten 166 MM Barchettas die Plätze eins und zwei, mit Biondetti/Salani und Bonetto/Carpani. Ein weiterer 166 gewann im selben Jahr das 24-Stunden-Rennen von Spa. 1950 holten Giannino Marzotto und Marco Crosara die Mille Miglia auf einem 166-Fahrgestell mit dem grösseren Motor des 195 S.

Technik

Der 166 S übernahm den Rohrrahmen und die Aufhängung des 125 mit Doppelquerlenkern vorn und Starrachse hinten, ebenso den Radstand von 2420 mm. Der V12 von Colombo erhielt grössere Bohrung und längeren Hub, 60 × 58,8 mm, eine obenliegende Nockenwelle und drei Vergaser. Er leistete je nach Version zwischen 110 PS bei 5600/min und 130 PS bei 6500/min. Beim 166 MM stieg die Leistung auf 140 PS bei 6600/min.

Karosserien und Zagato

Die ersten beiden 166 S bekamen Karosserien von Allemano, den letzten baute Carlo Anderloni bei Touring. Die meisten 166 MM trugen Touring-Barchettas. Der 166 MM mit Fahrgestell 0018M erhielt eine Zagato-Karosserie im Stil «Panoramica», ähnlich einem Einzelstück-Maserati A6 1500, das ebenfalls Vieri Rapi entworfen hatte. Er gilt als erster von Zagato karossierter Ferrari und wurde 2007 im Programm «Sanction Lost» von Zagato nachgebaut.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 166 S

Wann wurde der Ferrari 166 S eingesetzt?

Der Ferrari 166 S wurde von 1948 bis 1953 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 166 S?

Leistung des Ferrari 166 S: 110 bis 130 PS.

Welchen Motor hat der Ferrari 166 S?

Motor des Ferrari 166 S: 2,0 l (1995 cm³) Colombo V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie schnell ist der Ferrari 166 S?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 166 S: 170 bis 215 km/h.

Wer hat den Ferrari 166 S konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 166 S: Federico Formenti bei Touring; Allemano.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 166 S?

Vorgänger: Ferrari 159 S. Nachfolger: Ferrari 195 S.

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