Der 166 FL war ein einsitziger Rennwagen mit freistehenden Rädern, den die Scuderia Ferrari ab 1949 in nur drei Exemplaren baute. «FL» steht für Formula Libre, eine Rennserie mit sehr weit gefasstem Reglement, die damals in Südamerika äusserst beliebt war; deshalb hiess der Wagen auch 166 C America. Angetrieben wurde er von einem V12 mit knapp 2 Litern Hubraum und Roots-Kompressor, Zylinderkopf und Block bestanden aus Leichtmetall. Die 166 im Namen verweist auf den gerundeten Hubraum eines einzelnen Zylinders.
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Einsatzzweck und Reglement
Der 166 FL wurde für die Formula-Libre-Rennserie entwickelt, die in Südamerika damals äusserst populär war. Das Reglement liess viel Spielraum, deshalb konnte Ferrari einen Kompressormotor mit knapp 2 Litern einsetzen. In Europa galt zur gleichen Zeit für die Formel 2 eine Grenze von 2 Litern. Die neue Formel 1 ab 1950 gestattete bei aufgeladenen Motoren nur 1,5 Liter, bei Saugmotoren 4,5 Liter.
Technik
Der 60°-V12 sass vorn in Längsrichtung, hatte 1995 cm³ Hubraum und wurde von einem Roots-Kompressor aufgeladen. Zylinderkopf und Motorblock bestanden aus Leichtmetall. Pro Zylinderbank gab es eine obenliegende Nockenwelle, die zwei Ventile pro Zylinder steuerte. Die Vergaser vom Typ Weber 40 DO3C waren dem Kompressor vorgeschaltet. Die Zündung bestand aus zwei Magneten, geschmiert wurde per Trockensumpf, und die Kraft übertrug eine Mehrscheibenkupplung.
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