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Ferrari 156 F1

Ferrari 156 F1 (1961–1964)

Foto: Alexander Migl · CC BY-SA 4.0

Einsatz1961–1964
MotorV6
Leistung185 PS
Höchsttempo260 km/h
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Der Ferrari 156 entstand für das neue Formel-1-Reglement von 1961, das den Hubraum von 2,5 auf 1,5 Liter senkte. Wegen der Lufteinlässe, die wie Nasenlöcher aussahen, erhielt die Version von 1961 den Übernamen «Sharknose» (Haifischmaul). Es war der erste Ferrari mit Mittelmotor; auf den 65°-Dino-Motor folgte ein neuer V6 von Carlo Chiti mit 120° Zylinderwinkel, der gleichmässiger Leistung abgibt. Phil Hill gewann 1961 die Fahrer-Weltmeisterschaft, Ferrari den Titel bei den Konstrukteuren. Wolfgang Graf Berghe von Trips verunglückte 1961 als WM-Führender tödlich.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Alle Originalwagen wurden wegen der damaligen Werkspolitik verschrottet; seither entstanden mindestens zwei Nachbauten, einer davon für den Film «La Passione».
  • Beim Britischen Grossen Preis 1962 fuhr Phil Hill eine Version mit Sechsganggetriebe, das vor dem Motor sass.
  • Die «Nasenloch»-Lufteinlässe der Sharknose erhielten 1961 und 1962 auch die fünf SP-Ferraris, die ebenfalls Carlo Chiti entworfen hatte.
  • 1963 bekam der V6 Bosch-Direkteinspritzung statt Vergasern; den letzten Sieg des 156 holte Lorenzo Bandini 1964 in Österreich.
Mehr erfahrenDer 120-Grad-Motor · Fahrwerk und Versuche 1962 · Der 156 Aero · Monza 1961 und die Nachbauten

Der 120-Grad-Motor

Ferrari startete 1961 mit dem 65-Grad-Dino-Motor und ersetzte ihn später durch einen neuen V6 von Carlo Chiti mit 120 Grad Zylinderwinkel. Bei diesem Winkel entsteht mit jeder Kurbelwellendrehung um 120 Grad ein Leistungsimpuls, die Kraft kommt deshalb gleichmässiger. Die Umstellung brachte 10 hp mehr. Der Hubraum betrug 1476,60 cm³, angegeben waren 140 kW bei 9500/min. Der leichte Motor sass extrem tief im Fahrgestell, was den Schwerpunkt senkte.

Fahrwerk und Versuche 1962

Chiti orientierte sich bei der Linienführung am 246 P, doch der 156 war kürzer, und sein Fahrgestell basierte auf vier grossen Rohrträgern. Für 1962 war eine Vierventilversion mit 147 kW bei 10000/min geplant, sie erschien jedoch nie. Beim Britischen Grossen Preis fuhr Phil Hill eine neue Version mit Sechsganggetriebe vor dem Motor. Im August testete Lorenzo Bandini in Deutschland eine Variante ohne Haifischmaul, mit geänderter Aufhängung und kleinerem Kühler.

Der 156 Aero

Die überarbeitete Version der Saisons 1963 und 1964 hatte keine auffällige Haifischnase mehr, sondern einen eher gewöhnlichen Lufteinlass. 1963 erhielt der 120-Grad-V6 Direkteinspritzung von Bosch statt Vergasern, die Leistung stieg auf 147 kW (197 hp). Die Bezeichnungen reichen von 156B über 156/63 bis 156 Aero. Den letzten Sieg des 156 holte Lorenzo Bandini beim Grossen Preis von Österreich 1964.

Monza 1961 und die Nachbauten

Am 10. September 1961, in der zweiten Runde des Grossen Preises von Italien, kollidierte der 156 von Wolfgang von Trips mit dem Lotus von Jim Clark, hob ab und prallte in eine seitliche Absperrung. Von Trips wurde aus dem Wagen geschleudert und starb, fünfzehn Zuschauer kamen ums Leben. Die Originalwagen wurden später verschrottet. Es gibt mindestens zwei Nachbauten, einen für den Film «La Passione», und ein 156 steht in der «Galleria Ferrari».

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 156 F1

Wann wurde der Ferrari 156 F1 eingesetzt?

Der Ferrari 156 F1 wurde von 1961 bis 1964 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 156 F1?

Leistung des Ferrari 156 F1: 185 PS bei 9200 giri.

Welchen Motor hat der Ferrari 156 F1?

Motor des Ferrari 156 F1: 1476 cm³ 120° V6 2 Ventile pro Zylinder DOHC Saugmotor Ferrari Type 178. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wie schnell ist der Ferrari 156 F1?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 156 F1: 260 km/h.

Wer hat den Ferrari 156 F1 konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 156 F1: Vittorio Jano (Technischer Direktor); Carlo Chiti (Chefdesigner).

Wer fuhr den Ferrari 156 F1?

Fahrer des Ferrari 156 F1: Phil Hill, Wolfgang von Trips, Richie Ginther, Willy Mairesse, Giancarlo Baghetti, Ricardo Rodríguez, Lorenzo Bandini, John Surtees ….

Wie viele Rennen hat der Ferrari 156 F1 gewonnen?

Der Ferrari 156 F1 holte 7 Siege in 29 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 156 F1?

Vorgänger: 246 F1/246 P. Nachfolger: 158.

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