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Ferrari F399

Ferrari F399 (1999)

Foto: Paul Lannuier from Sussex, NJ, USA · CC BY-SA 2.0

Einsatz1999
MotorV10
Höchsttempo355 km/h
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Der Ferrari F399 trat 1999 in der Formel-1-Weltmeisterschaft an und war laut Teamchef Jean Todt keine Neukonstruktion, sondern eine Weiterentwicklung des F300 von Rory Byrne. Es gab einen neuen Frontflügel, eine bessere Auspuffanlage, Seitenkästen mit besserer Motorkühlung, einen dritten vorderen Stossdämpfer und eine elektronisch gesteuerte Servolenkung; das Gewicht sank um 20 kg. Weil sich Michael Schumacher in Silverstone das Bein brach und Mika Salo für ihn einsprang, und weil der McLaren MP4/14 schneller war, blieb der Fahrertitel aus. Ferrari gewann aber die Konstrukteurswertung.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Jedes Rad hing an einem Halteseil, das verhindert, dass sich ein Reifen bei einem Unfall löst; die Regel gilt in der Formel 1 bis heute.
  • In Malaysia wurde Ferrari kurz ausgeschlossen, weil die Bargeboards unerlaubt waren; vor Gericht erreichte das Team, dass beide Fahrer wieder starten durften.
  • Mika Salo, Schumachers Vertreter nach dem Beinbruch, überliess Irvine in Deutschland den Sieg und wurde in Monza Dritter.
  • Häkkinen wurde mit nur zwei Punkten Vorsprung vor Irvine Weltmeister, Ferrari gewann den Konstrukteurstitel mit vier Punkten vor McLaren.
Mehr erfahrenSaisonverlauf · Technik · Reifen und Treibstoff

Saisonverlauf

Der F399 begann stark: Irvine gewann den Auftakt in Australien, Schumacher siegte in Imola und Monaco. Später legte Irvine mit Siegen in Österreich und Deutschland sowie beim ersten Rennen in Malaysia nach. Doch McLaren mit Häkkinen und Coulthard blieb konstant. Schumachers Beinbruch in Silverstone warf Ferrari zurück; in der Saisonmitte fuhr Mika Salo für ihn und hielt das Team im Titelrennen.

Technik

Das Monocoque bestand aus Kohlefaser mit Wabenstruktur, vorn wie hinten arbeiteten Pushrod-Doppelquerlenker. Der Tipo-048-V10 mit 80 Grad Zylinderwinkel, 2996 cm³ und vier Ventilen pro Zylinder leistete bei 16'300/min rund 580 kW (790 PS) und wog knapp 112 kg; er war etwas leichter und stärker als sein Vorgänger. Das Cockpit rückte etwas nach hinten, damit sich das um 20 kg gesenkte Gewicht besser verteilte.

Reifen und Treibstoff

Im Winter wechselte Ferrari den Reifenpartner und fuhr nun auf Bridgestone. Alle vier Reifen hatten jetzt vier Rillen, vorn waren es zuvor drei. Den Treibstoff lieferte Shell. Ansonsten war der Wagen fast identisch mit dem F300; kleine Änderungen waren der neue Frontflügel, die eingeschnürten Seitenkästen und die verbesserte Auspuffanlage, mit der Ferrari im Kampf gegen McLaren mehr Druck machen wollte.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari F399

Wann wurde der Ferrari F399 eingesetzt?

Der Ferrari F399 wurde 1999 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari F399?

Leistung des Ferrari F399: 790 hp bei 16'300 /min.

Welchen Motor hat der Ferrari F399?

Motor des Ferrari F399: Ferrari Tipo 048/B/C 80-° V10.

Wie schnell ist der Ferrari F399?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari F399: 355 km/h.

Wer hat den Ferrari F399 konstruiert?

Konstruktion des Ferrari F399: Ross Brawn (Technischer Direktor); Rory Byrne (Chefdesigner); Giorgio Ascanelli (Leitung R&D); Aldo Costa (Leitung Chassis); Marco Fainello ….

Wer fuhr den Ferrari F399?

Fahrer des Ferrari F399: Michael Schumacher, Mika Salo, Eddie Irvine.

Wie viele Rennen hat der Ferrari F399 gewonnen?

Der Ferrari F399 holte 6 Siege in 16 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari F399?

Vorgänger: F300. Nachfolger: F1-2000.

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