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Dino 206 S

Dino 206 S (1966–1967)

Foto: Thesupermat · CC BY-SA 3.0

Einsatz1966–1967
MotorV6
Leistung220 PS
Stückzahl18
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Der Dino 206 S war ein Sportprototyp mit Mittelmotor, den Ferrari 1966 und 1967 unter der Marke Dino baute; sein 2-Liter-V6 ist nach Enzo Ferraris verstorbenem Sohn benannt. Ferrari wollte mindestens 50 Stück bauen, um ihn in der Gruppe 4 zuzulassen, doch Streiks in Oberitalien bremsten die Produktion, und es entstanden nur 18. So musste er in der weniger geregelten Prototypenklasse gegen den Porsche 906 und den 910 antreten. Trotzdem gewann er drei Rennen seiner 2,0-Liter-Klasse und war der letzte und zugleich meistgebaute Dino-Sportrennwagen.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Der Dino 206 S war als relativ erschwingliches Auto geplant, mit Platz für Reserverad und Gepäck, und hätte sogar strassenzugelassen werden können.
  • Ein 206-S-Chassis diente als Basis des 212 E Montagna, eines einmaligen Bergrennwagens mit besonderem Motor.
  • 1967 zeigte Pininfarina in Frankfurt die Studie Dino Berlinetta Competizione auf Basis des vorletzten 206-S-Chassis; Paolo Martin entwarf sie, es war sein erster Entwurf für das Turiner Studio.
  • Wegen der ähnlichen Karosserien von Piero Drogo nannte man den Dino 206 oft den «kleinen» P3.
Mehr erfahrenDer V6 · Chassis und Karosserie · Rennen und Homologation

Der V6

Der 65-Grad-V6 sass längs hinten im Wagen und kam aus 86 mal 57 mm Bohrung und Hub auf 1986,60 cm³. Die erste Ausführung, Tipo 227L, hatte zwei Ventile je Zylinder, die späteren Typen 231 und 231B erhielten experimentelle Dreiventilköpfe; alle hatten zwei obenliegende Nockenwellen je Bank. Der Brennraum stammte direkt aus der Formel-1-Erfahrung, die Verdichtung lag zwischen 10,8 und 11:1. Die meisten Motoren hatten drei Weber 40DCN15, einige eine Lucas-Einspritzung. Geschmiert wurde per Trockensumpf.

Chassis und Karosserie

Das Chassis Typ 585 war ein geschweisster Rohrrahmen mit rundum unabhängiger Aufhängung. Der Radstand von 2280 mm war mit beiden Vorgängern identisch, Scheibenbremsen gab es ringsum, und der Tank fasste 100 Liter. Das Fünfganggetriebe hatte keine Synchronisierung. Die Karosserie baute Piero Drogos Carrozzeria Sports Cars. Die meisten Wagen waren Spyder mit Überrollbügel hinter dem Fahrer, nur drei entstanden von Anfang an als geschlossene Berlinetta; einige erhielten später offene Barchetta-Aufbauten.

Rennen und Homologation

Das Renndebüt gab der 206 S bei den 12 Stunden von Sebring 1966, wo Ludovico Scarfiotti und Lorenzo Bandini Gesamtfünfte wurden. Ferrari wollte mindestens 50 Stück für die Gruppe 4 bauen; der Porsche 906 war schon im Mai 1966 zugelassen. In der Prototypenklasse traf der Dino auf den verbesserten 906 und den 910 und gewann dennoch drei Rennen der 2,0-Liter-Klasse. In der Markenwertung der Klasse bis 2000 cm³ wurde Ferrari Zweiter.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Dino 206 S

Wann wurde der Dino 206 S eingesetzt?

Der Dino 206 S wurde von 1966 bis 1967 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Dino 206 S?

Leistung des Dino 206 S: 220 PS.

Welchen Motor hat der Dino 206 S?

Motor des Dino 206 S: 2,0 l (1987 cm³) Dino 65° V6. Er sitzt als Mittelmotor hinter den Sitzen.

Wie schnell ist der Dino 206 S?

Höchstgeschwindigkeit des Dino 206 S: 260–270 km/h.

Wie viele Dino 206 S wurden gebaut?

Vom Dino 206 S wurden 18 Exemplare gebaut.

Wer hat den Dino 206 S konstruiert?

Konstruktion des Dino 206 S: Carrozzeria Sports Cars.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Dino 206 S?

Vorgänger: Dino 206 SP.

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