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Ferrari 456 GT / 456M

Ferrari 456 GT / 456M (1992–2003)

Foto: Thesupermat · CC BY-SA 3.0

Bauzeit1992–2003
MotorV12
Stückzahl3289
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Der 456 folgte auf den 412 als V12-Viersitzer mit Frontmotor und wurde im Oktober 1992 in Paris vorgestellt. Sein Name geht auf den Hubraum von 456 cm³ pro Zylinder zurück. Pietro Camardella zeichnete ihn bei Pininfarina und liess sich vom 365 GTB Daytona inspirieren. Der 65°-V12 mit 442 PS wurde aus dem Dino-V6 abgeleitet statt aus den üblichen 60°-Zwölfzylindern; nach dem Porsche 959 galt der 456 als zweitschnellster Serienviersitzer der Welt. Der überarbeitete 456M von 1998 war der letzte Ferrari mit Klappscheinwerfern.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Das Automatikgetriebe des 456 GTA entstand mit FF Developments in Livonia, Michigan, und war die zweite und letzte klassische Wandlerautomatik von Ferrari.
  • Der 456 war bis zum 488 GTB der letzte Ferrari, dessen Name den Hubraum pro Zylinder nennt.
  • Der V12 gilt manchen als einer der zuverlässigeren Ferrari-Motoren mit wenigen grossen Problemen.
  • Der 456M kam im März 1998 in Genf und hatte nur noch drei statt fünf Instrumente im Armaturenbrett.
Mehr erfahrenKarosserie und Fahrwerk · Motor und Fahrleistungen · Der 456M

Karosserie und Fahrwerk

Der Rohrrahmen aus Stahl trägt Aluminium-Karosserieteile, die über eine spezielle Zwischenschicht namens Feran verschweisst werden, die das Verbinden von Stahl und Aluminium überhaupt erlaubt. Pininfarina baute die Karosserie bis 1996, dann wechselte die Fertigung zu Ferrari; insgesamt lieferte Pininfarina 1435 Karosserien. Die Räder hängen an doppelten Dreiecksquerlenkern, hinten gibt es eine Niveauregulierung, vorn ein Anti-Dive-System, und der Fahrer wählt zwischen normaler und sportlicher Abstimmung.

Motor und Fahrleistungen

Der 65°-V12 mit vier Ventilen je Zylinder und Bosch Motronic M2.7 war bei Erscheinen der stärkste Serien-Ferrari. Er beschleunigt aus dem Stand in 4,8 Sekunden auf 97 km/h und schafft 400 m in 13,3 Sekunden. 1996 wurde die Steuerung auf Motronic M5.2 umgestellt und der Motor erhielt die Bezeichnung F116C. Eine weiterentwickelte Version trieb später den 550 Maranello an.

Der 456M

Das «M» steht für Modificata. Die Lufteinlässe auf der Motorhaube und die Bremsluftkanäle der Frontschürze entfielen zugunsten eines grösseren Lufteinlasses vorn. Die Vorderachse bekam neue Lenker gegen das Eintauchen beim Bremsen, dazu 330 mm grosse Bremsscheiben vom 550 Maranello. Hinten gab es einen festen Unterboden-Spoiler statt des motorisierten, der beim alten Modell ab 105 km/h ausfuhr. Der 456M war 33 mm länger.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 456 GT / 456M

Wann wurde der Ferrari 456 GT / 456M gebaut?

Der Ferrari 456 GT / 456M wurde von 1992 bis 2003 gebaut.

Wie viel PS hat der Ferrari 456 GT / 456M?

Leistung des Ferrari 456 GT / 456M: 321–325 kW.

Welchen Motor hat der Ferrari 456 GT / 456M?

Motor des Ferrari 456 GT / 456M: 5,5 l F116 B/C V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie viele Ferrari 456 GT / 456M wurden gebaut?

Vom Ferrari 456 GT / 456M wurden 3289 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 456 GT / 456M entworfen?

Design des Ferrari 456 GT / 456M: 456: Pietro Camardella und Maurzio Corbi (interior) under Lorenzo Ramaciotti bei Pininfarina; 456M: Ken Okuyama bei Pininfarina.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 456 GT / 456M?

Vorgänger: Ferrari 412. Nachfolger: Ferrari 612 Scaglietti.

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