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Ferrari 375 MM

Ferrari 375 MM (1953–1955)

Foto: Prova MO · CC BY-SA 4.0

Einsatz1953–1955
MotorV12
Leistung340 PS
Höchsttempo289 km/h
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Der Ferrari 375 MM wurde ab 1953 gebaut. Die Zahl im Namen steht für den Hubraum eines einzelnen Zylinders des 4,5-Liter-V12, «MM» für die Mille Miglia. Die Mechanik beruhte auf dem 340 MM; der Motor stammte vom Formel-1-Triebwerk des 375 F1, hatte bei den Kundenwagen aber kürzeren Hub und grössere Bohrung. Die meisten Wagen trugen Spider-Karosserien von Pinin Farina. Berühmt wurde das «Bergman-Coupé», das der Regisseur Roberto Rossellini 1954 für seine Frau, die Schauspielerin Ingrid Bergman, bestellte.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Ein Coupé von Ghia nach Giovanni Michelotti, 1955 in Turin und New York gezeigt, war der letzte Ferrari, den dieser Turiner Karosseriebauer überhaupt fertigte.
  • Die Siege in Spa und auf dem Nürburgring zählten zur Sportwagen-WM 1953, die Ferrari gewann, dank dem 375 MM.
  • Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1953 schieden Ascari und Villoresi mit Kupplungsproblemen aus.
Mehr erfahrenZwei Motoren · Fahrwerk · Im Rennsport · Stückzahl und Prototypen

Zwei Motoren

Es gab zwei Motorversionen von gut 4,5 Litern. Werksfahrer erhielten eine direkte Ableitung des Formel-1-Motors des 375 F1, Tipo 102, mit 4493,73 cm³ und 80 mm Bohrung bei 74,5 mm Hub. Den Kundenwagen war der überarbeitete Tipo 108 vorbehalten, mit 84 mm Bohrung und 68 mm Hub und 4522,68 cm³; er trieb auch den Strassenwagen 375 America an. Beide hatten drei Weber-Vergaser, 40IF/4C oder 42DCZ, und leisteten 340 PS bei 7000/min.

Fahrwerk

Das Chassis vom Typ 102 stammte vom 340 MM und bestand wie dieses aus geschweissten Stahlrohren. Der Radstand war mit 2600 mm etwas länger. Neu waren die Houdaille-Stossdämpfer vorn und hinten. Die deutsche Quelle nennt vorn zwei Querlenker unterschiedlicher Länge mit Querblattfedern und Querstabilisator, hinten eine Starrachse mit Blattfedern, dazu ein synchronisiertes Vierganggetriebe. Die Höchstgeschwindigkeit betrug laut Werksangabe 289 km/h.

Im Rennsport

Obwohl für die Mille Miglia gedacht, ging der 375 MM auch an der Carrera Panamericana an den Start: Vierter 1953, Zweiter 1954. 1953 gewannen Farina und Hawthorn die 24 Stunden von Spa, Hawthorn und Maglioli die 12 Stunden von Pescara, Farina und Scotti die 12 Stunden von Casablanca; Farina und Ascari siegten auf dem Nürburgring über 1000 km. 1954 gewannen Farina und Maglioli die 1000 km von Buenos Aires. Piero Scotti siegte ausserdem in der Coppa della Toscana vor Gordini.

Stückzahl und Prototypen

Die Quellen nennen unterschiedliche Stückzahlen: 26 Wagen laut englischer, 23 laut deutscher Quelle. Der erste Prototyp war ein Vignale-Spyder, die drei nächsten Wagen Pinin-Farina-Berlinettas, alle aus dem 340 MM umgebaut. Insgesamt wurden vier Wagen vom 340 MM umgebaut. Die meisten Wagen trugen Pinin-Farina-Spider-Karosserien; die deutsche Quelle erwähnt einen Vignale-Aufbau und 22 Wagen von Pininfarina.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 375 MM

Wann wurde der Ferrari 375 MM eingesetzt?

Der Ferrari 375 MM wurde von 1953 bis 1955 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 375 MM?

Leistung des Ferrari 375 MM: 340 PS.

Welchen Motor hat der Ferrari 375 MM?

Motor des Ferrari 375 MM: 4,5 l (4494 cm³) Tipo 102 Lampredi V12; 4,5 l (4523 cm³) Tipo 108 Lampredi V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie schnell ist der Ferrari 375 MM?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 375 MM: 289 km/h.

Wer hat den Ferrari 375 MM konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 375 MM: Pinin Farina.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 375 MM?

Vorgänger: Ferrari 340 MM. Nachfolger: Ferrari 375 Plus.

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