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Ferrari 330 TRI/LM

Ferrari 330 TRI/LM (1962–1963)

Foto: Stahlkocher · CC BY-SA 3.0

Einsatz1962–1963
MotorV12
Leistung390 PS
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Der Ferrari 330 TRI/LM Spyder ist ein Einzelstück, das Ferrari 1962 gezielt für den Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans baute. Er war der letzte Rennsportwagen der Marke mit Frontmotor und der letzte der Testa-Rossa-Reihe; das «I» steht für «indipendente», die unabhängige Hinterradaufhängung. Das Chassis stammte vom 250 TRI/60 von 1960, nun mit einem 4,0-Liter-V12 und neuer Karosserie. 1962 gewann der Wagen Le Mans – als letztes frontmotoriges Auto überhaupt. 1963 fiel er dort auf Platz drei liegend nach einem Unfall aus.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Nach seinem vierten Gesamtsieg in Le Mans 1962 erklärte Olivier Gendebien den Rücktritt vom aktiven Rennsport.
  • Der Motorblock stammte aus dem 400 Superamerica, Zylinderköpfe, Kolben, Ventiltrieb und Trockensumpf aus dem 250 Testa Rossa.
  • Das Werk setzte den 330 TRI nur ein einziges Mal ein, in Le Mans 1962.
  • Zuletzt wechselte der Wagen 2007 für sieben Millionen Euro an Gregorio Pérez Companc.
Mehr erfahrenVom 250 TRI/60 zum 330 TRI/LM · Technik · Le Mans 1962 und 1963 · Die Testa-Rossa-Familie

Vom 250 TRI/60 zum 330 TRI/LM

Das Chassis 0780TR entstand 1960 als 250 TRI/60 mit Fantuzzi-Spyder-Karosserie und wurde schon im Training zur Targa Florio, seinem Debüt, schwer beschädigt. Nach dem Wiederaufbau schied es in Le Mans 1960 aus, wurde 1961 in Sebring Zweiter, in der zweiten Targa Florio erneut beschädigt, danach Zweiter auf dem Nürburgring und in Le Mans und gewann die 4 Stunden von Pescara. Danach erlaubten Regeländerungen den Umbau zum 330 TRI/LM mit der Chassisnummer 0808.

Technik

Der Motorblock wurde vom 400 Superamerica übernommen und für den Rennsport angepasst; Zylinderköpfe, Kolben, Ventilantrieb und Trockensumpf stammten vom 250 Testa Rossa. Die Leistung wurde mit 390 PS angegeben. Der Motor sass leicht schräg nach links versetzt, deshalb musste der Rohrrahmen auf 2420 mm Radstand verlängert werden. Die hinteren Bremsscheiben sassen direkt an Getriebe und Differential.

Le Mans 1962 und 1963

1962 gewann der 330 TRI/LM in Le Mans mit Phil Hill und Olivier Gendebien deutlich, als letzter frontmotoriger Wagen. Danach ging er an Luigi Chinettis N.A.R.T. und fuhr mit einigem Erfolg in Nordamerika, bevor er 1963 nach Le Mans zurückkehrte. Dort lag er nachts auf Rang drei hinter neueren Mittelmotor-Prototypen des Werks, als er verunfallte. Später wurde er zum Strassenwagen umgebaut und auf den Stand von 1962 restauriert.

Die Testa-Rossa-Familie

Die Familie begann 1956 mit dem Wunsch eines Kunden nach einem Zweiliter-Vierzylinder, der Maseratis 200 S schlagen konnte; daraus entstand der 500 TR. Sein erstes Rennen, die 1000 km von Monza, gewann er mit Peter Collins und Mike Hawthorn. Nach dem Mille-Miglia-Unglück von 1957 führte die WM ein 3-Liter-Limit ein, auf das Ferrari mit dem 250 TR reagierte. Der 330 TRI/LM war die letzte Entwicklung der Plattform, bevor Mittelmotorwagen wie der 250 P übernahmen.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 330 TRI/LM

Wann wurde der Ferrari 330 TRI/LM eingesetzt?

Der Ferrari 330 TRI/LM wurde von 1962 bis 1963 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 330 TRI/LM?

Leistung des Ferrari 330 TRI/LM: 390 PS.

Welchen Motor hat der Ferrari 330 TRI/LM?

Motor des Ferrari 330 TRI/LM: 3967 cm³ V12 Saugmotor Tipo 163. Er ist vorn eingebaut.

Wer hat den Ferrari 330 TRI/LM konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 330 TRI/LM: Medardo Fantuzzi.

Wer fuhr den Ferrari 330 TRI/LM?

Fahrer des Ferrari 330 TRI/LM: Olivier Gendebien, Masten Gregory, Graham Hill, Phil Hill, Roger Penske, Pedro Rodriguez, Ricardo Rodríguez.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 330 TRI/LM gewonnen?

Der Ferrari 330 TRI/LM holte 2 Siege in 8 Rennen.

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