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Ferrari 315 S

315 S1957
Einsatz1957
MotorV12
Leistung360 PS
Höchsttempo290 km/h
Stückzahl3
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Der Ferrari 315 S von 1957 sollte den 290 MM ersetzen und den übermächtigen Maserati 450S entthronen. Sein überarbeiteter Jano-V12 mit vier kettengetriebenen Nockenwellen hatte 3783 cm³ Hubraum und leistete 360 PS. Bei der Mille Miglia 1957 belegte der 315 S die ersten beiden Plätze: Piero Taruffi gewann in seinem letzten Rennen vor Wolfgang von Trips. Später wurde er weitgehend vom 335 S abgelöst, und die Regeländerung auf 3 Liter Hubraum für 1958 machte den 250 Testa Rossa zu seinem Nachfolger.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Taruffi war verblüfft: Bei Nässe drehten die Hinterräder durch, wenn er bei 200 km/h im vierten Gang Vollgas gab.
  • Auf der Mulsanne-Geraden in Le Mans wurden die 315 S mit 266,1 km/h gemessen; die 335 S waren noch um 10 km/h schneller, mithalten konnten nur die Maserati 450S.
  • Der Motor war 9 kg leichter als der des Vorgängers.
  • Nur einer der drei 315 S wurde ganz neu gebaut, die anderen entstanden aus einem 290 S und einem 290 MM.
Mehr erfahrenDer Motor · Drei Chassis · Eindrücke am Steuer

Der Motor

Der 315 S trug vorn eine Weiterentwicklung des 60-Grad-V12 von Jano mit zwei Ventilen je Zylinder, sechs Weber 42 DCN und vier kettengetriebenen obenliegenden Nockenwellen. Der Hubraum betrug 3783,40 cm³, die Leistung 360 PS bei 7800/min. Der Motor war 9 kg leichter als sein Vorgänger, die Höchstgeschwindigkeit wurde auf 290 km/h geschätzt. Testfahrer Martino Severi erreichte bei Versuchsfahrten im Geradeauslauf tatsächlich 290 km/h.

Drei Chassis

Nur ein Wagen wurde als 315 S neu gebaut, zwei entstanden durch Umbau. Chassis 0656 begann als 290 S in Buenos Aires, wurde für den Nürburgring im Mai zum 315 S und später für den Einsatz in den USA mit Pontonkotflügeln repariert. 0674 war ein 290 MM von 1956, für Sebring neu nummeriert und im Juni 1957 für Le Mans zum 335 S aufgerüstet. 0684 wurde als 315 S neu gebaut, fuhr zweimal für das Werk und lagerte nach kurzem US-Einsatz lange, bevor es sorgfältig restauriert wurde.

Eindrücke am Steuer

Selbst Spitzenfahrer waren von der Kraft überrascht. Taruffi schilderte, dass das Tempo auf jedem Geradenstück von 200 bis 300 Metern auf über 200 km/h stieg. Schon im zweiten Gang drehten bei 140 bis 150 km/h die Räder durch, und im Nassen genügte bei 200 km/h im vierten Gang ein Tritt aufs Gas dazu. In Le Mans wurden die 315 S auf der Mulsanne-Geraden mit 266,1 km/h gemessen.

Zusammengefasst aus den genannten Quellen; jede Zahl wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Häufige Fragen zum Ferrari 315 S

Wann wurde der Ferrari 315 S eingesetzt?

Der Ferrari 315 S wurde 1957 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 315 S?

Leistung des Ferrari 315 S: 360 PS.

Welchen Motor hat der Ferrari 315 S?

Motor des Ferrari 315 S: 3783 cm³ Tipo 140 Jano V12. Er ist vorn eingebaut.

Wie schnell ist der Ferrari 315 S?

Höchstgeschwindigkeit des Ferrari 315 S: 290 km/h.

Wie viele Ferrari 315 S wurden gebaut?

Vom Ferrari 315 S wurden 3 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 315 S konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 315 S: Carrozzeria Scaglietti.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 315 S?

Vorgänger: Ferrari 290 S. Nachfolger: Ferrari 335 S.

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