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Ferrari 212 F1

Ferrari 212 F1 (1951–1953)

Foto: andy carter from England · CC BY 2.0

Einsatz1951–1953
MotorV12
Stückzahl2
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Der Ferrari 212 F1 war ein von Aurelio Lampredi entworfener Einsitzer, der ursprünglich als Formel-2-Wagen entstand und später auch in der Formel 1 fuhr. Zwei Chassis wurden gebaut, eines mit De-Dion-Hinterachse und eines mit Pendelachse. Als sich die Scuderia 1951 den neuen Formel-1-Modellen zuwandte, wurden die Wagen an Privatfahrer verkauft. Der Schweizer Rudi Fischer, Leiter der Ecurie Espadon, wurde damit bei Rennen ausserhalb der Weltmeisterschaft Zweiter und Dritter. In der Weltmeisterschaft kam er beim Grossen Preis von Deutschland auf Platz sechs, nur eine Position von den Punkten entfernt.

Zusammengefasst aus den unten genannten Quellen; jede Zahl im Text wurde automatisch mit den Quellen abgeglichen.

Wissenswert

  • Beim Debüt im Grossen Preis von Syrakus 1951 wurde Dorino Serafini Zweiter hinter seinem Teamkollegen Luigi Villoresi; Rudi Fischer im anderen 212 F1 kam hinter Serafini auf Platz drei.
  • Mit einem 1995-cm³-V12 des 166 unter der Haube gewann Fischer 1951 Formel-2-Rennen in Aix-les-Bains und Angoulême.
  • Hans Stuck scheiterte beim Italien-Grand-Prix an der Qualifikation, weil nur 24 Wagen starten durften.
  • Beim letzten Einsatz, dem Grossen Preis der Schweiz 1953, wurde Max de Terra Achter, 14 Runden hinter Sieger Alberto Ascari.
Mehr erfahrenZwei Chassis, zwei Laufbahnen · Zweitwagen für Privatfahrer · Technik

Zwei Chassis, zwei Laufbahnen

Das Chassis 102 mit De-Dion-Hinterachse debütierte 1951 in Syrakus. Zwei Wochen später fuhr Serafini damit in Pau, qualifizierte sich als Dritter und schied nach 49 Runden mit Lenkungsproblemen aus. Mehr Rennen bestritt dieses Chassis nicht. Das Chassis 110 mit Pendelachse verkaufte Ferrari an den Schweizer Rudi Fischer, den Leiter der Ecurie Espadon. Er wurde damit in Syrakus und San Remo Dritter und in Bordeaux Zweiter.

Zweitwagen für Privatfahrer

Da die Formel-1-Weltmeisterschaft für 1952 und 1953 das Formel-2-Reglement übernahm, lief der Wagen danach nur noch als Formel-2-Auto. Fischer kaufte 1952 einen Ferrari 500, und der 212 F1 diente als zweiter Wagen. Peter Hirt fuhr ihn beim Grossen Preis der Schweiz; in Frankreich teilten sich Fischer und Hirt den Wagen, nachdem Fischers Ferrari 500 im Training Motorprobleme hatte. Hirt schied in Grossbritannien aus, Rudolf Schoeller auf dem Nürburgring.

Technik

Der 60°-V12 hatte 68 mm Bohrung und 58,8 mm Hub, eine obenliegende Nockenwelle pro Zylinderbank und zwei Ventile pro Zylinder. Drei Weber-Vergaser 32 DCF versorgten ihn, die Verdichtung lag bei 12,0:1. Die englische Quelle nennt 200 hp bei 7500/min und 78 bhp pro Liter. Nach der deutschen Quelle trug der Wagen zuerst die Bezeichnung F2, war ein vereinfachter 166 und steckte Lampredis überarbeiteten V12 in den Gitterrohrrahmen des 125, mit längerem Radstand.

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Häufige Fragen zum Ferrari 212 F1

Wann wurde der Ferrari 212 F1 eingesetzt?

Der Ferrari 212 F1 wurde von 1951 bis 1953 eingesetzt.

Wie viel PS hat der Ferrari 212 F1?

Leistung des Ferrari 212 F1: 200 hp.

Welchen Motor hat der Ferrari 212 F1?

Motor des Ferrari 212 F1: 2562 cm³ V12 Saugmotor Colombo. Er ist vorn eingebaut.

Wie viele Ferrari 212 F1 wurden gebaut?

Vom Ferrari 212 F1 wurden 2 Exemplare gebaut.

Wer hat den Ferrari 212 F1 konstruiert?

Konstruktion des Ferrari 212 F1: Aurelio Lampredi.

Wer fuhr den Ferrari 212 F1?

Fahrer des Ferrari 212 F1: Rudi Fischer, Peter Hirt, Rudolf Schoeller, Hans Stuck, Max de Terra.

Wie viele Rennen hat der Ferrari 212 F1 gewonnen?

Der Ferrari 212 F1 holte 0 Siege in 9 Rennen.

Was sind Vorgänger und Nachfolger des Ferrari 212 F1?

Vorgänger: 375. Nachfolger: 500.

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